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043 Ein gesunder Betrieb
Ein erfolgreiches Unternehmen braucht Mitarbeiter, die gesund und engagiert sind. Denn wer fit ist, kann die Anforderungen des beruflichen Alltags besser meistern - insbesondere angesichts steigender Lebensarbeitszeit ist die betriebliche Gesundheitsförderung ein nicht zu unterschätzender Faktor, um die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu steigern.
Nur mit gesunden Belegschaften können die Unternehmen die Anforderungen der Zukunft meistern. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der dazu führt, dass die Belegschaften in den nächsten Jahrzehnten im Durchschnitt immer älter werden. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist daher ein wichtiger Bereich der betrieblichen Arbeitsgestaltung.
Die meisten Konzepte moderner Unternehmensführung sehen in den arbeitenden Menschen den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Daraus ergibt sich folgerichtig ein wachsender Stellenwert des unternehmerischen Interesses an gesunden, arbeits- und leistungsfähigen Mitarbeitern.
Betriebliche Gesundheitsförderung ist deshalb eine unternehmerische, den Arbeitsschutz ergänzende Aufgabe mit dem Ziel, die Mitarbeiter als wichtigste und Ressource eines Unternehmens gesund und leistungsfähig zu erhalten. Vor dem Hintergrund älter werdender Belegschaften und zu erwartenden längeren Erwerbsbiografien kommt dem betrieblichen Gesundheitsmanagement eine steigende Bedeutung zu.
Gesundheitsförderung - was sind ihre Ziele?
Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung sind auf der Seite der Beschäftigten ein Mehr an Gesundheit und Lebensqualität, auf der Seite der Unternehmensleitung ein Mehr an Produktivität und Qualität.
Im einzelnen geht es darum,
das Gesundheitswissen der Mitarbeiter zu verbessern und ein ergonomisches Bewusstsein aufzubauen,
Mitarbeiter zu befähigen, sich gesundheitsgerecht am Arbeitsplatz zu verhalten,
zu vermitteln, die den Umgang mit Belastungen erleichtern,
zu reduzieren, durch die Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen,
die Beschäftigten aktiv mit einzubeziehen und
Zusammenarbeit all jener zu verbessern, die sich im Betrieb für die Gesundheit der Beschäftigten engagieren.
Gesundheitsförderung - wem nutzt sie?
Betriebliche Gesundheitsförderung zielt darauf ab, Arbeitsbelastungen zu reduzieren, gesundheitliche Beschwerden zu minimieren, und das Wohlbefinden der Belegschaft zu steigern.
Wenn Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern, tun Sie nicht nur Ihren Mitarbeitern etwas Gutes, sondern auch sich selbst. Schließlich werden Sie an den Resultaten gemessen, die sie erzielen. Diese wiederum hängen ganz wesentlich davon ab, inwieweit es Ihren Mitarbeitern gelingt, Ihre Zielvorstellungen umzusetzen. Dabei liegt es auf der Hand, dass nur gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter qualitativ hochwertige Arbeit leisten.
Aus der Sicht Ihres Unternehmens zahlt sich Gesundheitsförderung noch weiter aus. Denken Sie an Einsparungen durch eine Reduzierung von Fehlzeiten, Krankenstand und Fluktuation. Darüber hinaus profitiert Ihr Unternehmen von der gesteigerten Leistungsfähigkeit der Beschäftigten durch ein gesteigertes Wohlbefinden und eine erhöhte Arbeitszufriedenheit. Auch das Firmenimage nach innen und außen verbessert sich, denn ein Unternehmen, dass sich für humanitäre Belange einsetzt, genießt in der Öffentlichkeit mehr Ansehen, als ein Betrieb, der ausschließlich auf Gewinnmaximierung aus ist.
Meilensteine der Gesundheitsförderung setzen Sie mit Ihrem Führungsstil. Er beeinflusst wesentlich Motivation, Engagement, Wohlbefinden und Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Sie müssen keinen Gesundheitsberuf erlernt haben, um Ihre Mitarbeiter gesundheitsgerecht führen zu können. Wichtiger als ein umfangreiches Fachwissen ist das Bemühen, sich in die Lage des Mitarbeiters hineinzuversetzen, ein offenes Ohr zu haben für seine Probleme und ihn nicht nur als Arbeitskraft zu sehen. In erster Linie ist er ein Mensch mit Bedürfnissen, Hoffnungen und Erwartungen und als solcher wertzuschätzen.
Betriebliche Kosten
Die betrieblichen Kosten gesundheitlicher Beeinträchtigungen sind enorm. Allein die Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen in Deutschland weit über 40 Millionen Ausfalltage und verursachen entsprechende Kosten.
Fehlzeiten bedeuten für den Betrieb
unbesetzte Arbeitsplätze
ohne Gegenleistung
der anwesenden Mitarbeiter, wodurch sich wiederum deren Erkrankungsrisiko erhöht
Arbeitseinsatzplanung
Lieferschwierigkeiten
Unfallversicherungs- und Ausgleichszahlungsprämien
von teuer ausgebildetem Fachpersonal durch Fluktuation oder Frühverrentung
Gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen aber auch dann (indirekt) Kosten, wenn der Mitarbeiter anwesend ist. Wer sich unwohl fühlt, kann sich schlechter konzentrieren, macht mehr Fehler und muss Schmerzpausen einlegen. Mit dem Wohlbefinden sinkt also auch die Qualität der Arbeitsergebnisse. Darunter leiden Kundenzufriedenheit und Firmenimage und letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Gesundheitsförderung kann einen wichtigen Beitrag leisten, solche Kosten zu senken und so Standort und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Als Führungskraft haben Sie hierauf großen Einfluss!
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035 Diversity: Vielfalt zahlt sich aus
Früher Randgruppe, heute trendy - immer mehr Unternehmen entdecken die individuellen Eigenheiten ihrer Mitarbeiter als große Chance.
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036 Lotse für betriebliche Eingliederung
Im Einsatz für kranke und behinderte Mitarbeiter: Disability Manager
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037 Wer Chancen gibt
Behinderte Menschen haben auch im Jahr der Chancengleichheit nur geringe Chancen, einen festen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erhalten.
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038 Telearbeit: eine Frage des Vertrauens
Immer mehr Unternehmen sind dazu bereit, ihren Mitarbeitern Telearbeitsplätze einzurichten: In Zeiten von DSL und ISDN ist das nahezu problemlos machbar, setzt aber auch Vertrauen voraus. Deshalb sollten rechtliche und organisatorische Bedingungen klar geregelt sein, damit die Arbeitsform „Homeoffice" funktioniert.
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039 Den Wandel professionell gestalten
Starke Wettbewerber, veränderte Kundenwünsche, ein Wechsel bei den Führungskräften, neue Mitarbeiter oder eine Umstellung der Informations- oder Produktionstechnologie: Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen sich verändern.
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040 Checkliste: Der professionelle Internetauftritt
Die Internetpräsenz eines Unternehmen ist ein Aushängeschild und steht für Professionalität und Glaubwürdigkeit.
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041 Blogs: neues Zaubermittel der Unternehmenskommunikation?
Unter dem Sammelbegriff Web 2.0 kommen immer schneller viele neue Anwendungen auf Unternehmen zu.
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042 BEM - Akzeptanz durch Betriebsvereinbarungen
Integrations- oder Betriebsvereinbarungen sind ein geeignetes Instrument, Regeln zum Ablauf eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) festzuhalten.
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043 Ein gesunder Betrieb
Ein erfolgreiches Unternehmen braucht Mitarbeiter, die gesund und engagiert sind.
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044 Geregeltes Surfen
Privates Surfen und das Verfassen privater E-Mails während der Arbeitszeit ist für viele Unternehmen ein Problem.
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045 Zeit für Eltern
Seit fast einem Jahr gilt das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG). Künftig könnten immer mehr Arbeitnehmer und vor allem Führungskräfte die Freistellung zur Kinderbetreuung in Anspruch nehmen. Darauf sollten sich Unternehmen frühzeitig einstellen.
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046 Setzen, sechs!
Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hat der Mitarbeiter Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis.
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047 Professionelle Sparringpartner
Kein Spitzensportler ist ohne und auch in der Wirtschaft spricht es sich herum: Ein Coach hilft, wieder klar zu sehen.
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048 Geld für ältere Arbeitnehmer
Bundesweites Förderprogramm soll die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer verbessern.
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