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035 Diversity: Vielfalt zahlt sich aus
Früher Randgruppe, heute trendy - immer mehr Unternehmen entdecken die individuellen Eigenheiten ihrer Mitarbeiter als große Chance: Diversity Management versteht Unterschiede als Bereicherung - und verfolgt dabei auch handfeste wirtschaftliche Interessen.
Die meisten Belegschaften sind so vielfältig wie die Gesellschaft: Männer und Frauen, Alte und Junge, In- und Ausländer, Hell- und Dunkelhäutige, Christen und Andersgläubige. Oft arbeiten sie im selben Projektteam, derselben Abteilung, am selben Fließband oder Schalter. Anderssein ist im Berufsleben bislang vor allem ein Defizit. Daher setzen Betriebe zunehmend auf Diversity Management, einem Konzept zur Unternehmensführung, um die Vielfalt der Mitarbeiter zu gestalten und zu nutzen.
Vom gesetzestreuen Verhalten zur Geschäftsstrategie
Vorreiter von Diversity Management sind Firmen aus den USA. Anfangs ging es dabei vor allem um politisch korrektes und gesetzestreues Verhalten - vor dem Hintergrund der Bürgerrechtsbewegung der 60er-Jahre mit ihren Gesetzen gegen Rassendiskriminierung und anderen Formen der Ausgrenzung. Mittlerweile aber betrachten viele Firmen das gezielte Management der Belegschaftsvielfalt als gewinnbringende Geschäftsstrategie.
Im deutschsprachigen Raum betreiben vor allem große Unternehmen Diversity-Management. Gesetzliche Vorgaben wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz spielen dabei eine wichtige Rolle. Doch Unternehmen sind nicht nur daran interessiert, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen: Einer aktuellen Studie der Kölner Beratungsgesellschaft "Ungleich Besser Diversity Consulting" zufolge, erwarten 61 Prozent der befragten Unternehmensvertreter einen erfolgreicheren Zugang zu qualifizierten Bewerbern. 57 Prozent hoffen auf eine bessere Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter und 48 Prozent auf steigende Loyalität und Motivation. Jedes dritte befragte Unternehmen verspricht sich besseren Kundenkontakt und 15 Prozent steigende Marktanteile.
Die Rendite steigt
Denn Maßnahmen wie Diversity-Management stärken den guten Ruf bei Kunden, Lieferanten, der Öffentlichkeit und anderen Beteiligten. Außerdem verbessert Diversity-Management die Qualität des Humankapitals im Unternehmen. Das ergab eine Untersuchung der Europäischen Kommission über "Kosten und Nutzen personeller Vielfalt in Unternehmen" vom Oktober 2003: Kosten sinken, Mitarbeiterengpässe werden beseitigt, neue Märkte erschlossen und die Leistung auf den vorhandenen Märkten verbessert. Somit steigt langfristig das immaterielle Vermögen sowie kurz- und mittelfristig auch der Cashflow - also die finanzielle Liquidität des Unternehmens. Daraus resultiert der Studie zufolge eine höhere Gesamtkapitalrentabilität, also der Gewinn und die Fremdkapitalzinsen im Verhältnis zum investierten Kapital.
10 mögliche Diversity-Management-Ziele eines Unternehmens
1. integrierendes und unterstützendes Arbeitsumfeld fördern
2. ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld gewährleisten
3. vielfältigen Belegschaftszusammensetzung anstreben
4. gute Mitarbeiter an das Unternehmen binden
5. Entwicklung und Zusammenarbeit von Mitarbeitern fördern
6. der individuellen Balance zwischen Privat- und Berufsleben gerecht werden
7. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen
8. Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter stärken und erhalten
9. positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur nehmen
10. das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber am Markt positionieren
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035 Diversity: Vielfalt zahlt sich aus
Früher Randgruppe, heute trendy - immer mehr Unternehmen entdecken die individuellen Eigenheiten ihrer Mitarbeiter als große Chance.
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036 Lotse für betriebliche Eingliederung
Im Einsatz für kranke und behinderte Mitarbeiter: Disability Manager
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037 Wer Chancen gibt
Behinderte Menschen haben auch im Jahr der Chancengleichheit nur geringe Chancen, einen festen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erhalten.
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038 Telearbeit: eine Frage des Vertrauens
Immer mehr Unternehmen sind dazu bereit, ihren Mitarbeitern Telearbeitsplätze einzurichten: In Zeiten von DSL und ISDN ist das nahezu problemlos machbar, setzt aber auch Vertrauen voraus. Deshalb sollten rechtliche und organisatorische Bedingungen klar geregelt sein, damit die Arbeitsform „Homeoffice" funktioniert.
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039 Den Wandel professionell gestalten
Starke Wettbewerber, veränderte Kundenwünsche, ein Wechsel bei den Führungskräften, neue Mitarbeiter oder eine Umstellung der Informations- oder Produktionstechnologie: Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen sich verändern.
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040 Checkliste: Der professionelle Internetauftritt
Die Internetpräsenz eines Unternehmen ist ein Aushängeschild und steht für Professionalität und Glaubwürdigkeit.
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041 Blogs: neues Zaubermittel der Unternehmenskommunikation?
Unter dem Sammelbegriff Web 2.0 kommen immer schneller viele neue Anwendungen auf Unternehmen zu.
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042 BEM - Akzeptanz durch Betriebsvereinbarungen
Integrations- oder Betriebsvereinbarungen sind ein geeignetes Instrument, Regeln zum Ablauf eines Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) festzuhalten.
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043 Ein gesunder Betrieb
Ein erfolgreiches Unternehmen braucht Mitarbeiter, die gesund und engagiert sind.
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044 Geregeltes Surfen
Privates Surfen und das Verfassen privater E-Mails während der Arbeitszeit ist für viele Unternehmen ein Problem.
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045 Zeit für Eltern
Seit fast einem Jahr gilt das Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG). Künftig könnten immer mehr Arbeitnehmer und vor allem Führungskräfte die Freistellung zur Kinderbetreuung in Anspruch nehmen. Darauf sollten sich Unternehmen frühzeitig einstellen.
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046 Setzen, sechs!
Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses hat der Mitarbeiter Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis.
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047 Professionelle Sparringpartner
Kein Spitzensportler ist ohne und auch in der Wirtschaft spricht es sich herum: Ein Coach hilft, wieder klar zu sehen.
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048 Geld für ältere Arbeitnehmer
Bundesweites Förderprogramm soll die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer verbessern.
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