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Firmenübergabe mit Erfolg - Tipps für die Nachfolgeplanung 380.000 Betriebe werden deutschlandweit in den kommenden fünf Jahren einen neuen Chef oder eine neue Chefin brauchen. Das ermittelte das Bonner Institut für Mittelstandsforschung. Der DIHT und die Creditreform erwarten bis 2008 sogar rund 800 000 wechselwillige Mittelständler. Dabei schieben die Unternehmer das Thema weit von sich weg. Gerade mal fünf Prozent haben sich einen festen Zeitrahmen für die Betriebsübergabe innerhalb von zehn Jahren gesetzt. Nicht selten scheitert die Unternehmensnachfolge an einem fehlenden oder nicht ausreichenden Übergabe-/Übernahme-Konzept. Aber nur damit können Enttäuschung und Ärger auf beiden Seiten vermieden werden. Egal, ob es sich um ein Familienmitglied oder einen anderen Partner handelt. Gerade in Familienbetrieben ist die emotionale Komponente bei einem Generationswechsel nicht zu unterschätzen. Damit die Firmenübergabe reibungslos verläuft, sollte man sich früh genug mit dem Thema "Nachfolge" auseinandersetzten und folgende Punkte bedenken: Erstellung eines Stufenplans Planung des Austritts in zeitlichen Stufen. Schrittweise Reduzierung der Arbeitszeit. Festlegung einer möglichen Beratertätigkeit nach der vollzogenen Übernahme (Beraterhonorar). Alterssicherung Individuelle Klärung mit dem Steuerberater, um eine auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Alterssicherung zu finden. Steuerliche Gesichtspunkte Ertragssteuerrecht Gesellschaftsrecht Ausgleich für nicht im Familienunternehmen tätige Familienmitglieder Notarielle/rechtliche Gesichtspunkte Erbrecht / Testament Erbschaftssteuerrecht Mitarbeiterinformation Frühzeitige Einbeziehung der Arbeitnehmer, um Irritationen zu vermeiden Kundeninformation Rechtzeitige, eventuell sukzessive Einführung des Jungunternehmers/Nachfolgers in Kundenkreise Auswahl und Einarbeitung des Nachfolgers Akzeptanz des persönlichen Führungsstils des Nachfolgers. Toleranz der jeweiligen Unterschiedlichkeiten. Planung der Zeit nach dem Ausscheiden. Rechtzeitige Interessen- und Kontaktpflege. Eventuell ehrenamtliche Unterstützung des Nachfolgers durch den Seniorexperten.
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