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Von alten Hasen und jungen Hüpfern - Seniorenexperten Senioren haben auch in unserer dynamischen Zeit jungen Menschen einiges voraus: Erfahrung, Potenzial an Wissen und Kontakten aus langjähriger Berufstätigkeit. Darüber hinaus sind sie unabhängig von beruflichen Zwängen. In dieser Mischung aus Know-how und Lebenserfahrung steckt auch ein volkswirtschaftlicher Nutzen von ungeahntem Ausmaß. Aus dem Gedanken, umfangreiches Wissen weiterzugeben, entstand eine Idee und schließlich eine Initiative: Lange bevor der heutige Existengründerboom in unserem Lande ausbrach, taten sich Senioren zusammen mit dem Ziel, ihr Know-how nicht mit in den Ruhestand zu nehmen, sondern es jungen Menschen und Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Sie gründeten eigene Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft "Alt hilft Jung", den "Senior Experten Service" oder das so genannte "Expertinnen-Netz". Die Arbeitsgemeinschaft "Alt hilft Jung" hat mittlerweile in fast jedem Bundesland einen Regionalverein und zählt insgesamt rund 600 Berater, alles Fachleute aus Handel, Industrie, Handwerk und Verwaltung. Sie beraten junge Unternehmer oder Führungskräfte und stehen ihnen zur Seite, wenn es um Fragen rund um Produktion, Marketing, Vertrieb oder auch um Personalfragen geht. Und das ehrenamtlich. Lediglich die entstehenden Kosten werden den Rat Suchenden in Rechnung gestellt. Eine Form von Entwicklungshilfe Die gleichen Ziele verfolgt auch die gemeinnützige Gesellschaft "Senior Experten Service". Ihre Mitglieder fördern die beruflich-fachliche Ausbildung, Fortbildung und Qualifizierung von Fach- und Führungskräften im In- und Ausland. Bereits seit 1983 ist diese Organisation tätig, seitdem wurden über 9.000 Einsätze in 139 Ländern durchgeführt. Die "Experten mit den grauen Haaren" sind vorwiegend bei kleinen und mittleren Unternehmen tätig, aber auch für Institutionen und Organisationen leisten sie erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe. Nur für Frauen Mittlerweile existiert ein solches Expertenforum auch speziell für Frauen. Denn junge Frauen haben es immer noch schwerer als junge Männer, ihre Qualifikationen in einen Erfolg versprechenden Beruf münden zu lassen. Nach wie vor bremsen Barrieren, nicht zuletzt eine Familienphase, den Aufstieg. Und wer könnte da besser beraten als Frauen, die diese Herausforderung schon bewältigt haben? "Expertinnen-Netz" heißt die Organisation, die vor zehn Jahren in Hamburg gegründet wurde, und mittlerweile Regionalstellen in Dresden, Berlin, Köln und München hat.
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