Aktuell aus dem BFW
Termine
InfoPost
Infos & Links

Täglich aktuell
Unsere Personalangebote
Ihr Personalgesuch

Thema des Monats
Weitere aktuelle Themen

Detailsuche
E-Mail an das BFW
Unsere Adresse
Magazin bestellen

Impressum
Disclaimer
Fehlerhafte Links melden

 
Service aus einer Hand – Kooperation macht stark  

Einigkeit macht stark, dachte auch Claudia Aldenhoven, als sie 1997 mit ihrer Firma His-Mo (historisch-modern) aus dem rheinischen Haan ins benachbarte Düsseldorf zog. Die gelernte Malermeisterin und Restaurateurin hatte auf das Inserat eines Schreiners reagiert, dem eine Zusammenarbeit beider Gewerke vorschwebte.

Aus dem Duo ist mittlerweile ein Quintett geworden, das unter dem Namen "Handwerkstatt" auftritt. Neu in dem Handwerker-Bund sind ein Raumausstatter, ein Parkettleger sowie ein Fachbetrieb für Elektrotechnik. "Da wir alle mehr oder weniger im Innenausbau zu tun haben, lag die Idee nahe, Kollegen an Kunden weiter zu empfehlen, mit denen man selbst gerne zusammenarbeitet,", berichtet die Malermeisterin von den Anfängen der Kooperation.

"Zwischenbetriebliche Kooperation" nennt Alexander Konrad von der Handwerkskammer diese Zusammenarbeit, die zunehmend im Trend liegt. Die Gründe liegen auf der Hand: "Die Kunden wollen liebend gerne den Service aus einer Hand, der aber von Spezialisten ausgeführt sein muss." Konrad kann auf eine jüngst abgeschlossene Studie der Landesgewerbestelle Handwerk in Nordrhein-Westfalen verweisen, die eine Zwischenbilanz der Meistergründungs-Initiative zog. Danach arbeiten bereits 21 Prozent der befragten Handwerksmeister mit Kollegen anderer Gewerke zusammen.

Ein ständiges Geben und Nehmen

Was, wie Claudia Aldenhoven meint, Vorteile mit sich bringt: "Beispielsweise kann ich mit dem Schreiner und Raumausstatter gemeinsame Konzepte bei Möbel, Stoffen und Farben absprechen, was auch den Kunden meist neue Inspirationen bringt." Auch finanziell hat sich dieser Kurs gelohnt: "Es ist ein ständiges Geben und Nehmen, wer zuerst auf der Baustelle ist, empfiehlt halt den anderen weiter." Unterm Strich sei letztlich mehr in ihrer Kasse geblieben, als wenn sie weiter als Einzelkämpfer aufgetreten wäre.

Diese Erfahrung hat auch Johannes Schatten gemacht, Mitgesellschafter der Schatten Massivholztreppen OHG aus Nettetal bei Mönchengladbach. Seit Jahren
kooperiert er mit einigen Schreinereien und einer Schlosserei, was bis zum gemeinsamen Messeauftritt reicht: "Damit reagieren wir auf den wachsenden Anspruch der Kunden nach kompletten Beratungsleistungen." So fühlen sich Bauherren und Investoren am besten aufgehoben.

Vorteile für Handwerker

Auch für die Handwerker sieht Schatten einige Vorteile. Beispiel Maschinen-Sharing: "Jeder Betrieb muss nicht mehr einen kompletten Maschinenpark vorhalten, was ein nicht zu unterschätzendes Kostenargument ist." Damit nicht genug: "Ich als Massivholz-Treppenbauer kann mich auf das konzentrieren, was ich am besten kann. An die 400 Treppen jährlich werden in dem Nettetaler Betrieb hergestellt. Klar, sagt der Firmenchef, haben einige Handwerker Schwierigkeiten, über den eigenen Schatten zu springen: "Schließlich wollen wir alle an das Futter aus dem einen Trog." Nüchtern wägt Johannes Schatten ab: "Bei dem Niedergang der Bauwirtschaft ist es geschickter zu teilen, so dass alle über die Runden kommen."
 
Handwerkskammer Düsseldorf
Tel.: 0211/8795-140
www.hwk-duesseldorf.de
Claudia Aldenhoven - Hiso-Mo
Raum und Farbe
Tel.: 0211/79 48 690
www.home-and-more.de
www.raumausstattung-online.de
Schatten Massivholztreppen OHG
Tel.: 021 53/911 580
www.schatten-treppenbau.de
Erfolgreiche Integration durch aktive Netzwerke
„Gesunde Arbeit" hilft Iron Mountain bei Einstellung behinderter Mitarbeiter
Netzwerk für IT-System-Elektroniker
BFW-Ausbildung für LRZ-Mitarbeiter
Keine Mitarbeiter von der Stange
iwis antriebssysteme: Betrieblicher Erfolg durch vernetztes Handeln
Klima zum Wohlfühlen
Dynamik und Kreativität zeichnen die Erfolgsgeschichte der BMK Group GmbH & Co. KG in Augsburg aus. Das beweist auch die rasante Umsatzentwicklung, die pro Jahr ein Wachstum von 20 Prozent aufweist.


Wie Phönix aus der Krise
Es klingt zwar provokant, doch man kann auch der Wirtschaftskrise etwas Gutes abgewinnen
Geplatzte Immobilienblase mit Dominoeffekt
Wie alles begann.
Trotz weniger Arbeit durch die Krise
Herausforderungen erfolgreich meistern
Struktur gegen die Krise
Konjunkturprogramme
Leichter an Kredite
KfW-Sonderprogramm:Geld für den Aufschwung
Den Schweinezyklus austricksen
Fachkräfte weiter gesucht
Beschäftigung leicht gemacht
Fördermittel für Unternehmen
Kein Handicap für Arbeit
Einen behinderten Mitarbeiter einstellen? Viele Arbeitgeber schrecken bei dieser Vorstellung erst einmal zurück.
Leistung auf Probe
Mitarbeiter testen: Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Palette reicht vom Schnuppertag über Praktika bis zum befristeten Arbeitsverhältnis.
Leistung braucht Lob
Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Anspannung brauchen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter als Mitkämpfer und Mitdenker. Die richtige Motivation hilft hier oft weiter.
Verantwortung für sich und andere übernehmen
dm-Drogerie: Soziales Unternehmertum zahlt sich aus
Von hohem Engagement und weichen Faktoren
BA-Vorstand Raimund Becker über Chancen und Nutzen der Beschäftigung behinderter Mitarbeiter
Der Abschluss macht's
Duale Berufsausbildung: Anerkannter Leistungsnachweis


Werbung in der lokalen Presse trifft ins Ziel
„Die geliehene Idee“ – Franchising
Kommunikation: „Die eigene Insel ab und zu verlassen“
Von alten Hasen und jungen Hüpfern - Seniorenexperten
[Aktuell aus unserem Hause] [Termine] [Personalgesuch] [Betrieb & Praxis] [Infos & Links] [Suche] [Home] [Sitemap]