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Wissensmanagement – denn Wissen ist Macht Wenn ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz aufgibt, nimmt er oft sein Know-how und seine Kenntnisse mit. In einem modernen Unternehmen kann das erhebliche negative Folgen haben. Deshalb kommt es darauf an, Wissen so zu organisieren, dass es nicht verloren geht. In den Köpfen der Mitarbeiter steckt ein enormes Wissenspotenzial, welches das Unternehmen nutzen kann, das es aber auch zu pflegen gilt. "Wissen managen" ist dabei die Kunst, aus einer Vielzahl von angesammelten Daten Informationen zu gewinnen und so zu konservieren, dass sie erfolgreich für das Unternehmen eingesetzt und weiterentwickelt werden können. Die Organisation von Wissen ist in allen Bereichen erforderlich. Ob bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, bei der Kundenbetreuung, in der Produktion und Lieferung oder im Personalmanagement. Im Mittelpunkt steht immer, den Mitarbeitern möglichst viel Wissen möglichst schnell zugänglich zu machen. Damit dies funktioniert, muss eine gute Infrastruktur vorhanden sein. Hier hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. Denn neben den herkömmlichen Datenarchiven können die Mitarbeiter durch die technologische Entwicklung sekundenschnell auf ganze Dokumentensysteme zurückgreifen. Internet, Intranet, E-Mail und Wissensdatenbanken sind dabei behilflich. Erst wenn die Mitarbeiter vernetzt sind, kann Wissen auf einer technologischen Basis gesammelt und archiviert werden. Damit bleibt Wissen weiterhin ein Machtfaktor - jedoch nicht für den Einzelnen, sondern für das ganze Unternehmen. Aber Informationstechnologie ist nicht alles! Darüber hinaus ist eine Betriebs- und Informationskultur wichtig, die den Mitarbeiter dazu bewegt, ein dauerhaftes Interesse am Wissensaustausch zu entwickeln. Wissensmanagement ist Chefsache Diesen Prozess zu fördern und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, ist Aufgabe der Führungskräfte. Für den Angestellten muss es von Vorteil sein, das Wissen mit anderen zu teilen, es zu dokumentieren und damit im Sinne des Unternehmens zu vermehren. Schließlich ist neues Wissen die Grundlage für Innovationen. Bei einem gut funktionierenden Wissensmanagement sind Informationen schneller und einfacher abrufbar. Dadurch lassen sich Zeit und Kosten sparen. Außerdem werden die Arbeitsprozesse und -strukturen für alle Beteiligten transparenter. Wenn also ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet, bedeutet das nicht unmittelbar den Verlust wertvoller Informationen. Und nicht zuletzt führt optimal organisiertes Wissen durch bessere Arbeitsergebnisse auch zu mehr Kundenzufriedenheit.
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