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Wa(h)re Qualität kommt von innen Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Qualitätspolitik ist das Setzen von konkreten Qualitätszielen. Ziele, die durch einfaches Verordnen von oben sicherlich nicht erreicht werden können. Es sind immer die Mitarbeiter, die das Erreichen oder Scheitern von Qualitätszielen entscheidend beeinflussen. In vielen Unternehmen existieren aus diesem Grunde Qualitätszirkel. Qualitätszirkel sind von einem internen oder externen Moderator geleitete Arbeitsgruppen, in denen die Teilnehmer Schwachstellen des gemeinsamen Arbeitsbereiches analysieren und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Sie wirken aktiv an der Lösung von Problemen, die die Produktqualität, die Prozessabläufe oder auch soziales Verhalten betreffen, mit. Das Wissen der Mitarbeiter nutzen Qualitätszirkel nutzen ganz konkret die Kompetenz und vor allem die Nähe der beteiligten Mitarbeiter zu den Problemen. Schließlich geht es um die Verbesserung des eigenen Arbeitsplatzes. In einem Qualitätszirkel müssen Themen, Ziele und Aufgaben so konkret und klar wie möglich festgelegt sein. Die Qualifikation des Moderators ist hierbei ausschlaggebend. Qualitätszirkel, in denen beispielsweise die gesetzten Ziele so grundsätzlich sind, dass eine Aussicht auf Erfolge nicht sichtbar ist oder aber in denen die Verantwortlichkeiten nicht konkret verteilt sind, können sich kontraproduktiv für ein Unternehmen auswirken. Denn nichts verringert die Motivation der Teilnehmer mehr, als wenn sie sehen, dass ihre Anstrengungen im Sande verlaufen. Qualitätszirkel sollten in sieben Arbeitsschritten vorgehen: 1. Das Thema abgrenzen. 2. Die aktuelle Situation darstellen. 3. Problempunkte und Defizite aufdecken. 4. Anforderungen und Ziele bestimmen. 5. Vorschläge für die Zielerreichung erarbeiten. 6. Die Arbeitsschritte begleiten und dokumentieren. 7. Das Prozessergebnis kontrollieren.
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