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Ist unsere Ausbildung zukunftsfähig?
Im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und
Wettbewerbsfähigkeit wurden zwischen Sozialpartnern und Bundesregierung Schritte vereinbart, die die berufliche Bildung zukunftsfähig machen sollen. Vor allem die schnellere Anpassung der Ausbildung an den Strukturwandel und an neue technisch-organisatorische Voraussetzungen steht dabei im Vordergrund
Überfachliche Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen werden von Unternehmen verstärkt nachgefragt. Große Hoffnungen werden nun auf die Modernisierung bestehender Ausbildungsverordnungen und die Schaffung neuer Berufe gesetzt. Getan hat sich schon etwas: Seit 1996 wurden ca. 30 neue Ausbildungsberufe - vor allem im IT-Bereich - geschaffen, die restlichen fast alle neu geregelt.
Die schnelle Entwicklung bewirkt zugleich einen deutlichen Trend zur Entspezialisierung der Ausbildung. Die fast 600 Berufe des dualen Systems der 70er Jahre wurden bis heute auf ca. 360 verringert, indem die Vorbereitung auf enge Tätigkeitsfelder durch eine breite berufliche Qualifizierung abgelöst wurde. Eine Aufteilung in "Basisberufe" und "Kernqualifikationen", darauf aufbauende Fachqualifikationen sowie variable Ausbildungsbausteine, sog. "Module", und Zusatzqualifikationen sollen helfen, die Ausbildung flexibel zu gestalten.
Ziel der Anstrengungen ist das Motto des "Ausbildungskonsenses", "dass jeder junge Mensch, der kann und will, ausgebildet wird". Dies bleibt eine politische Daueraufgabe.
 |  | Informationen zu neuen Berufen
und Ausbildungsordnungen sind erhältlich beim
Bundesinstitut für Berufsbildung, 53043 Bonn,
Tel.: 02 28 / 107-0
oder unter: www.bibb.de |  | Das Papier "Überlegungen der KMK zur Weiterentwicklung der Berufsbildung"
ist erhältlich beim Sekretariat der
Ständigen Kultusministerkonferenz,
Lennéstraße 6, 53113 Bonn,
Tel.: 0228 / 501-0,
Telefax: 0228 / 501 777
oder unter: kmk.org/beruf/home.htm?split |
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