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Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten des World Wide Web Fast jedes zweite Unternehmen in Finnland verfügte im vergangenen Jahr über einen direkten Zugang zum Internet. Nachholbedarf hat dagegen das Exportland Deutschland, wo nach Recherchen des Marktforschungsinstitutes Datamonitor nur jeder dritte Betrieb mit dem world wide web verbunden ist. Diese Zahl sagt aber nur wenig über die Benutzerstruktur aus. "Bei der Internet-Beratung machen wir zur Zeit nur Geschäfte mit großen Unternehmen, die einfach die Zeichen der Zeit erkannt haben", beschreibt Andreas Cohen, Chef der gleichnamigen New-Media-Beratung in München, die Zurückhaltung von kleineren und mittelständischen Firmen bei der Web-Nutzung. Für ihn eine "existenzgefährdende Passivität". Denn das "digital business" ist ein Wachstumsmarkt. Nach einer Studie der KPMG-Unternehmensberatung nutzen seit 2001 weltweit mehr als 175 Millionen User über rund 300 Millionen Endgeräte - vom PC bis zum Web-TV - das Internet. Für Andreas Cohen gibt es nur eine Devise: "Die Online-Medien haben strategischen Charakter und müssen deshalb Chefsache sein. Das Internet muss Teil meines Business-Planes sein, bei dem ich mich gezielt frage, was ich im Vergleich zu den bisherigen Marketingmaßnahmen ganz anders machen kann". Dass mit einem 1:1-Abdruck von Produktbeschreibungen auf den Internet-Seiten keine neuen Kunden zu gewinnen sind, ist ein Satz, der auch zum Standardrepertoire von Christian Heegardt gehört. Er ist Mitarbeiter beim Beratungszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr (BEGIN), das die Industrie- und Handelskammer Hannover 1998 gegründet hat. Als eines von bundesweit 24 Kompetenzzentren, die das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Aktion ec-net fördert, versteht sich BEGIN als Anlaufstelle, um bereitwilligen Internet-Einsteigern die notwendigen Informationen für das start-up zu geben: "Wir haben in unserer Datenbank über 100 Anbieter aus unserer Region, die über das entsprechende Know-how verfügen." Neben Einzelberatungen organisieren die BEGIN-Mitarbeiter immer wieder Veranstaltungen, um die Scheu vor Internet und E-Commerce zu nehmen. Dass die BEGIN-Beratungen Erfolge zeigen, kann der Berater Heergardt an einigen Hotels oder Sportartikel-Anbietern festmachen: "Bei von uns betreuten Hotels laufen mittlerweile an die zehn Prozent der Buchungen über das Internet." Checkliste Internet Worauf Sie beim Aufbau eines eigenen Internetauftrittes achten müssen: Inhalt des Internetauftrittes Angebot/Dienste festlegen - Übergeordnete Ziele festlegen, z. B. Image verbessern, Marketinginstrument - Welche Inhalte für welche Zielgruppen? - Nutzen des Internet-Auftrittes/ kurz- u. langfristige Kosten - Kontaktmöglichkeit für Nutzer festlegen Copyright für Bild- und Textmaterial feststellen Aufbereitung der Informationen/ Inhalte Interaktive Elemente festlegen (z. B. Gästebuch) Aktualisierung der Internetseiten - Internetseite selber pflegen oder pflegen lassen? - Schulung für Mitarbeiter Bekanntmachen der Internet-Adresse: Suchmaschinen Damit Ihre Web-Site im Internet auch gefunden wird, sollten Sie die WWW-Adresse und Schlüsselworte Ihres Angebotes in alle gängigen Suchmaschinen eintragen (lassen). Leitsysteme Achten Sie darauf, dass Sie in Stadtinformationssystemen und WWW-Angeboten von z. B. Dachverbänden referenziert sind. Werbebanner Lohnt es sich für Sie, Werbebanner auf anderen Internet-Präsentationen zu schalten? Erfolgskontrolle Hier hilft Ihnen eine Nutzungsstatistik Ihres Internetauftrittes Ihres Providers. Wie viele Aufträge bekommen Sie über Ihre Internet-Präsenz? Steht der Nutzen im Verhältnis zu den Kosten?
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