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Der richtige Händler 8 wichtige Empfehlungen für den Software-Kauf. Einen guten Händler erkenne ich daran, dass er sich Zeit nimmt und haarklein die Software, ihre Stärken, aber auch ihre Tücken erklärt. Gehen Sie mit einer gut vorbereiteten Checkliste zum Händler. Sie bestimmen, was Sie brauchen und auch, was Sie nicht brauchen. Bietet der Händler Tagesseminare an, oder vermittelt er sie? Kein Programm läuft von selbst: Finger weg, wenn Ihnen jemand das Gegenteil nahebringen will. Der Händler sollte über bestimmte Grundkenntnisse der Branche verfügen, an die er sein Programm verkauft: Wie soll er sonst beurteilen, was gut für den "User" ist? Ein Händler, der auf sich hält, rückt freiwillig Referenzen heraus. Nachfragen! Sich bei Berufskollegen zu erkundigen, ist um so wichtiger, je weniger Erfahrung in unmittelbarer Nachbarschaft gemacht wurde. Wenn der Händler keine Komplettangebote macht, hat der Kunde schlechte Karten. Im Zweifelsfall schiebt der PC-Verkäufer die Ursache entstehender Schwierigkeiten auf den Software-Hersteller - und umgekehrt. Man wird dann seines Lebens nicht mehr froh und stellt die teure Kiste womöglich wieder in die Ecke. Die Kardinalfrage lautet: Was passiert, wenn etwas passiert? Sitzt mein Händler oder Hersteller um die Ecke, dürfte das Problem nicht existieren. Wohnt er aber weit weg, muss ich anrufen. Achtung: Einige Anbieter verfügen über eine - für den Anrufenden kostenfreie - 0130er-Nummer. Eine Hotline hat heute jeder. Vorher testen! Wenn die Nummer ständig besetzt ist und ich Stunden über Stunden mit dem Telefonhörer am Ohr verbringe, kann ich mich auch gleich selber zum Informatiker ausbilden lassen. Die unaufgeforderte Information über Verbesserungen am Programm (neudeutsch: Updates) sollte selbstverständlich sein.
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