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Wen, was fördert die EU? Der zentrale Faktor für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit ist Innovation. Sie fördert die wirtschaftliche Entwicklung und sichert Arbeitsplätze. Doch Innovation will erst einmal finanziert werden. Die Europäische Union (EU) tritt hier als Förderer auf. Aber was hat sie wem zu geben? Durch die EU ist finanzielle Förderung nicht mehr allein Ländersache. Projekte, die z. B. der Schaffung von Arbeitsplätzen oder dem Umweltschutz dienen, können durch europäische Banken und Fonds mitfinanziert werden. Dabei hat die EU die herausragende Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) für den gesamten europäischen Markt erkannt und unterstützt sie in ihrer Bereitschaft zu Investitionen. Förder- und Finanzierungsmaßnahmen: EU-Programme für Forschung und Entwicklung sowie Umweltschutz Strukturfonds: Regional-, Sozial-, Agrar- und Kohäsionsfonds Förderung von KMU Finanzierung von Aus- und Weiterbildung Unterstützung der Auslandstätigkeit von Unternehmen in der EU, in europäischen Drittländern und auf anderen Kontinenten Art der Fördermittel: Zuschüsse Darlehen Beteiligungen Förderberatung: Kammern Verbände freie Unternehmens- oder Steuerberatungen Sparkassen und Banken Wer hilft bei Fördermitteln und Krediten? Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Projektfinanzierungen für Großprojekte - insbesondere in den Bereichen Energie, Telekommunikation sowie Verkehrsinfrastruktur Förderung von KMU sichere Kalkulationsgrundlage für Investoren durch günstige Zinssätze und lange Laufzeiten der Investitionskredite Deutsche Ausgleichsbank (DtA) Förderung von Maßnahmen im sozialen Bereich Finanzierung von Vorhaben der Alten- und Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Pflegedienste (sofern die Finanzierung hier nicht durch Bundes-, Landes- oder Gemeinderecht gesichert ist) Antragsberechtigt: private Investoren, Träger der freien Wohlfahrtspflege und sonstige gemeinnützige Organisationen Europäische Investitionsbank (EIB) Finanzierung von Projekten in den Bereichen Infrastruktur, Energie, Umweltschutz, Bildung und Gesundheitswesen Investitionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und des Mittelstandes Finanzierung kommunaler Vorhaben: Kläranlagen, Abwasser-, Strom-, Wasser- und Erdgasnetze, Stadtsanierungsprojekte Förderung von infrastrukturellen Einrichtungen im Bildungs- und Gesundheitswesen
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