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Mensch im Mittelpunkt
Wie wichtig sind die Bedürfnisse von Mitarbeitern? Und warum man sie als Arbeitgeber Ernst nehmen sollte, darüber finden Sie hier profunde Informationen.
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Teamarbeit macht sich bezahlt
Vom 2-Mann-Betrieb bis hin zu internationalen Großkonzernen, Teams sind heutzutage grundlegende Leistungseinheiten in den meisten Organisationen. Sie vereinigen in sich die Erfahrungen und Erkenntnisse von Menschen und damit auch Charakteren. Teams sind vor allem dann leistungsfähiger, wenn das Lösen einer Aufgabe verschiedene Fähigkeiten, Denk-weisen und Erfahrungen erfordert.
Das Charakteristische an Teamarbeit ist, dass das Resultat wichtiger ist, als die Rangfolge. Jedes Teammitglied hat Verantwortung für den Erfolg seiner Gruppe. Ein gut funktionierendes Team findet seinen Wettbewerb ausschließlich außerhalb der Gruppe; interner Wettbewerb der Mitglieder untereinander macht Teamarbeit unmöglich.
Es gibt viele verschiedene Formen der Zusammenarbeit, sie beziehen sich stets auf die Aufgaben, die das Team zu erfüllen hat. Drei Beispiele:
1. Orchester: Ein Team von unterschiedlichen Spezialisten. Jedes Mitglied hat eine spezielle Aufgabe, ein Mitglied kann das andere nicht ohne weiteres ersetzen. Der Leiter (Dirigent) führt das Team, von ihm wird eine ausgeprägte Führungskompetenz und soziale Kompetenz erwartet.
2. Handballteam: Jedes Mitglied besitzt eine andere Fertigkeit und einen unterschiedlichen Charakter. Prinzipielle Rangunterschiede sind aufgehoben. Die Teammitglieder könnten in verschiedene Rollen schlüpfen. Der Teamleiter verteilt nur noch die Aufgaben. Von ihm wird neben der sozialen Kompetenz vor allem die Fähigkeit zur Moderation verlangt.
3. Tennisdoppel: Ein solches Team weist, wie beim Tennis-Doppel keinerlei Hierarchiestrukturen mehr auf. Ein Teamleiter ist nicht zu erkennen. Jedes Teammitglied muss über ein hohes Maß an Selbstverantwortung verfügen.
Die Entscheidung, welche Teamstruktur angewandt werden soll, setzt eine konkrete Zielsetzung und einen klaren Auftrag an das Team voraus.
Entscheidet sich ein Arbeitgeber für den Einsatz von Teams in seinem Unternehmen, sollte er bei seinen zukünftigen Teammitgliedern, neben der fachlichen Befähigung, zunächst nur die Bereitschaft zur gemeinsamen Arbeit in der Gruppe und zu Veränderungen voraussetzen. Alle anderen sozialen Fähigkeiten sollten dann in Weiterbildungsmaßnahmen und Workshops gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern "erlernt" werden.
 |  | Buchtipps:
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ISBN 3-4230-5842-0 |  | Francis Young:
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