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Wirtschaftskrise
Die allgemeine Wirtschaftkrise stellt gerade kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen.
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Leichter an Kredite
Immer mehr Betriebe haben als Folge der Finanzkrise und der schwierigen Konjunkturlage mit erheblichen Liquiditätsproblemen zu kämpfen. Als erster EU-Staat hat Deutschland 2009 seinen mittelständischen Unternehmen mit zeitlich befristeten „Maßnahmen zur Bewältigung der Krise in Deutschlands Realwirtschaft" unter die Arme gegriffen.
Mit dem Sonderprogramm, das über die KfW-Bankengruppe aus gezahlt wird und einen Gesamtumfang von 15 Mrd. Euro hat, kann nun jedes kleine und mittelständische Unternehmen zinsgünstige Darlehen bis zu 50 Mio. Euro bekommen. Die Darlehen können bis Ende 2010 für bis zu acht Jahre vergeben werden. Am 31.12.2012 enden die Zinsvergünstigungen; danach muss ein marktüblicher Zinssatz gezahlt werden. Neben Investitionen können auch Betriebsmittel finanziert werden. Diese Kredite werden fast zu Blanko-Krediten: Denn die Besonderheit liegt darin, dass die KfW die durchleitenden Banken bei der Finanzierung bis zu 90 % von der Haftung frei stellt und somit den überwiegenden Teil des Kreditrisikos trägt. Zudem ist eine Finanzierung bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten möglich. Im Bereich der Liquiditätsspritzen und Betriebsmittel kann die Haftungsfreistellung 50 % betragen. Bis Ende 2009 lagen der KfW Bankengruppe bereits insgesamt 3.911 Anträge mittelständischer und großer Unternehmen auf Kredite aus dem KfW-Sonderprogramm vor. Geld, das für den Aufschwung gebraucht wird.
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