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Ausbildung
Was macht eine Ausbildung erfolgreich – und warum rechnet sie sich für Betriebe meistens doch, fundierte Antworten darauf bieten Artikel in diesem Themenbereich.
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Gesundheit im Fokus
Unter dem Firmenmotto „ERCO verkauft Licht, nicht Leuchten" erhellt ERCO so bekannte Gebäude wie den Berliner Reichstag, den Louvre in Paris, das Guggenheim Museum in Bilbao und seit kurzem die mächtige Sheikh-Zayed-Moschee im Emirat Abu Dhabi. Aber auch beim betrieblichen Gesundheitsmanagement gibt es im Unternehmen strahlende Gesichter.
Ausgehend vom Krankenstand und den damit diagnostizierten Erkrankungen als auch nach Analyse der demografischen Entwicklung der Belegschaft ging dem Management des Lüdenscheider Unternehmens ein Licht auf: Seit November 2007 wird bei ERCO ein betriebliches Gesundheitsmanagement umgesetzt - und zwar mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK). "Wir haben bei unseren Beratungen von Betrieben und Unternehmen festgestellt, dass zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter Angebote wie Rücken-Schulungen oder Kurse zur besseren Ernährung allein nicht ausreichen", erklärt TK-Koordinator Christian Timmerhoff den Hintergrund. Die Gesundheitsförderung müsse Teil der Unternehmenskultur werden: "Wenn die Führung eines Unternehmens das nicht mitmacht und selbst vorlebt, wird es schwierig, das den Mitarbeitern zu vermitteln." Gesundheitsförderung habe heute viel mit der Organisation von Arbeitsabläufen und -prozessen zu tun. In Lüdenscheid bei ERCO, wo rund 750 Mitarbeiter beschäftigt sind, spricht Michael Hermann von "Verhältnis und Verhaltensprävention" und meint damit Gesundheitsförderung, die Umwelt- und persönliche Faktoren umfasst. Der Koordinator für das Gesundheitsmanagement weiß, dass es keine schnellen Erfolge gibt: "Das ist eine fließende Entwicklung, die sich über drei bis fünf Jahre erstrecken kann." Nach einem Auftakt-Workshop hat das Projekt bei ERCO im ersten Jahr, so Hermann, "recht unspezifisch" begonnen, um zunächst auf das Thema Gesundheit aufmerksam zu machen. Auf dem Programm standen u. a. verschiedene Gesundheitschecks, Raucher-Entwöhnungskurse, Laufangebote und Grippeschutzimpfungen.
Zur zielgerechten Fortführung des Projektes wurde jedoch danach mit Unterstützung der TK eine Mitarbeiterbefragung über Zufriedenheit, Wohlbefinden und Gesundheit der Belegschaft organisiert. Die Ergebnisse werden derzeit von einem eigens eingesetzten Arbeitskreis unter Einbindung der Führungskräfte und der Belegschaft differenziert ausgewertet. "Bei uns kommt einiges in Bewegung", sagt Michael Hermann. Was ganz im Sinne der Techniker Krankenkasse ist, die anteilig finanzielle Projektmittel eines Unternehmens übernimmt, wenn ein gemeinsames Projekt vereinbart wird. Christian Timmerhoff: "Was wir machen, ist Hilfe zur Selbsthilfe geben. Die Unternehmen müssen lernen, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als eigenen Wert zu schätzen." Dass die TK mit ihrem Angebot auf dem richtigen Weg ist, sieht er an der Resonanz: "Mussten wir anfangs auf die Unternehmen noch zugehen, so kommen die Anfragen zur Zusammenarbeit heute von alleine."
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Angebote zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bieten alle großen gesetzlichen Krankenkassen.
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