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Ausbildung
Was macht eine Ausbildung erfolgreich – und warum rechnet sie sich für Betriebe meistens doch, fundierte Antworten darauf bieten Artikel in diesem Themenbereich.
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Gesunde Unternehmen bilden viel aus
Bei der Rehm Schweißtechnik GmbH in Uhingen liegt die Ausbildungsquote bei 13 %. Ein enormer Anteil, vergleicht man ihn mit der durchschnittlichen Ausbildungsquote der Dax-Unternehmen, die bei gerade einmal 5 % liegt. „Es ist uns eine Verpflichtung, jungen Menschen aus unserer Region eine qualifizierte Ausbildung anzubieten. Damit tun wir nicht nur etwas für die Zukunft der Jugendlichen, sondern auch für die Zukunft unseres Unternehmens", so Rolf Stumpp, Geschäftsführer von Rehm. „Wir haben 2008 mehr Ausbildungsplätze angeboten als je zuvor. Damit wollen wir unserer Rolle als dynamisches Unternehmen gerecht werden und uns gleichzeitig aktiv für den Qualitätsstandort Deutschland einsetzen."
So wie bei dem Spezialisten für Schweiß- und Schneidgeräte gilt in vielen Betrieben die Devise: "Mitarbeiter, die man morgen benötigt, sollte man schon heute selbst ausbilden". Manche Unternehmen ringen bereits darum, Auszubildende zu gewinnen und setzen verstärkt auf Nachwuchsförderung. Vor allem in technischen Branchen können manche Unternehmen ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern kaum abdecken. Für engagierte Azubis heißt das: Trotz Finanzkrise haben sie immer noch große Chancen, nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung übernommen zu werden.
Ausbildung rechnet sich
Unabhängig von Finanzkrise und demografischer Entwicklung rechnet sich Ausbildung auf vielen Ebenen: Unternehmen, die selbst ausbilden, gewinnen in der Regel qualifizierte Fachkräfte und verringern die Gefahr personeller Fehlentscheidungen und die damit verbundenen Kosten der Personalsuche. Eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung ergab, dass Auszubildende schon während ihrer Ausbildung durch ihren produktiven Einsatz Erträge erwirtschaften, die nicht selten die Kosten für Ausbildungsvergütung, Sozialleistungen, Ausbilder-, Arbeitsplatz- und Qualifizierungskosten übersteigen. Demnach ist es teurer, Fachkräfte über den Arbeitsmarkt zu rekrutieren als den Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. Denn durch die mehrjährige Ausbildungsphase lassen sich die Fähigkeiten und Stärken des Mitarbeiters sicher einschätzen und sein Einsatz langfristig planen. So benötigen die ehemaligen Azubis beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf nur geringe Einarbeitungszeiten. Sie kennen ihren Beruf und ihren Betrieb und sind sofort und flexibel einsetzbar. Ausbildung im Betrieb ist also keine Leistung ohne Gegenwert, die in Zeiten konjunktureller Flaute zur Disposition steht, sondern ein kostengünstiges Instrument zur Nachwuchssicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Ausbildung sichert den Standort Deutschland
"Die wichtigste Ressource, über die Deutschland als rohstoffarmes Land verfügt, sind kluge Köpfe - jetzt und in Zukunft. Deshalb müssen wir heute in die Bildung unserer Kinder investieren", erklärt Dr. Jürgen Hambrecht, BASF-Vorstandsvorsitzender. Schule, Ausbildung und berufliche Weiterbildung müssen sich zu einem transparenten und flexiblen System mit offenen Übergängen entwickeln. Dann ist es auch möglich, die Ressource "qualifizierte Mitarbeiter" durch erhöhte Qualifizierungsansprüche zu stärken.
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