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Erfolgsfaktoren – Absatz und Vertrieb
Ob Nische, Diversifikation oder Preisführerschaft - es gibt viele Strategien, die zum Erfolg führen können. Die Kunst ist es jedoch, die Richtige für das eigene Unternehmen zu finden.
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Drum prüfe, wer sich ewig bindet …
Wenn das Betriebsklima stimmt und die Mitarbeiter einen guten Job machen, ist das für ein Unternehmen meistens die halbe Miete. Doch es wird immer schwieriger, adäquate Mitarbeiter für bestimmte Positionen zu finden. Wenn dann noch der falsche Bewerber eingestellt wird, kann das für die Firma richtig teuer werden. Damit dies nicht passiert, nutzen viele Firmen das Angebot eines externen Assessment Centers.
Bewerber, die zu einem Assessment Center eingeladen sind, bereiten sich in der Regel gründlich darauf vor. Genau dies sollten Unternehmen, die dieses Auswahlinstrument nutzen wollen, auch tun. "Die Entscheidung zu einem Assessment Center ist immer eine unternehmensstrategische Entscheidung", so Prof. Dr. Martina Stangel- Meseke, Unternehmensberaterin und Mitglied des wissenschaftlichen Gremiums im Arbeitskreis Assessment Center e. V. "Vor allem braucht man ein klares Bild vom eigenen Unternehmen, gefolgt von einer Auswahlliste mit Kompetenzen, die im Unternehmen erforderlich sind. Wer hier nicht schon im Vorfeld akribisch herausfindet, was er benötigt, schmeißt sein Geld zum Fenster hinaus", so Stangel-Meseke. Denn ein Assessment Center ist immer mit einem höheren Aufwand und größeren Ausgaben verbunden als normale Bewerbungsgespräche. Dass es sich trotzdem lohnt, weiß die Dortmunder Expertin aus ihrer Beratungserfahrung: "Sind die Inhalte des Assessment Centers in die Unternehmensstrategie einbezogen, bringt es auch auf vielen anderen Ebenen der Personalentwicklung Nutzen, bei der Einstellung vonAuszubildenden genauso wie bei der Auswahl von Top-Managern oder der internen Laufbahnplanung von Mitarbeitern."
Die besondere Personalauswahl: RehaAssessment im Berufsförderungswerk
Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können, haben die Berufsförderungswerke das RehaAssessment entwickelt. "In einem standardisierten Verfahren erstellen wir dabei ein Fähigkeitenprofil der betroffenen Person", so Bernhard Schröder, Verantwortlicher für das RehaAssessment in einem Berufsförderungswerk. "Denn der Metaller mit einer Allergie oder der Werkzeugmacher mit einem Bandscheiben vorfall kann ja nur in bestimmten Berufen nicht mehr arbeiten. Solche mit andersartigen Anforderungen stehen ihm nach wie vor offen." Das BFW Oberhausen ist seitkurzem nach DIN 33430 zertifiziert und damit eines der ersten Berufsförderungswerke, das sich verpflichtet hat, die Prozesse der berufsbezogenen Eignungsdiagnostik durchsichtig zu machen, nach wissenschaftlich anerkannten Verfahren vorzugehen und eine definierte Prozesskette einzuhalten. "Wir versprechen uns viel davon", so RehaAssessment-Experte Schröder. "Denn wir haben den Auftrag, Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung zurück in den Arbeitsmarkt zu begleiten. Dafür benötigen wir ein ganzheitliches Beurteilungssystem, das die vorhandenen Fähigkeiten eines Teilnehmers mit den Anforderungen eines Arbeitsplatzes oder einer Qualifizierung verknüpft und den Betroffenen so eine reelle Chance auf Rückkehr in einen Job bietet."
Fragen, die Unternehmen im Vorfeld eines Assessment Centers stellen sollten:
Welche Fachkompetenz, persönliche Kompetenz und Sozialkompetenz benötigt der künftige Mitarbeiter?
Welche Mitarbeiter habe ich? Anfänger oder Erfahrene?
Wohin will ich die Person entwickeln?
Welches Menschenbild habe ich?
Will ich einen selbstständigen Mitarbeiter oder einfach jemanden, der gut arbeitet?
Wohin will ich mit meinem Unternehmen?
Will ich expandieren?
Was erwarte ich von meinen Mitarbeitern?
Bin ich in einer schnelllebigen Branche tätig?
Assessment Center - Darauf sollten Sie bei der Wahl eines Anbieters achten:
Wissenschaftliche Qualifikation
Referenzen
Welche Standards werden benutzt, nach welcher Systematik gehen sie vor?
Laufende Projekte: Werden Mitarbeiter in die Auswahlverfahren involviert und integriert?
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