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Neue Berufsfelder-Zukunftssparten
Was sind die bestimmenden Branchen der Zukunft? Welche Fähigkeiten werden gefragt sein? Was sich alles in der Arbeitswelt verändert und welche Auswirkungen das für Unternehmen und Arbeitgeber hat, lesen Sie hier.
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Eine schöne Karriere
Sieben Millionen Deutsche gehen regelmäßig in ein Fitnesscenter. Der Gesundheit zuliebe, aber auch, um im Job eine bessere Figur zu machen. Zunehmend spielt neben der Leistung auch die Optik im Beruf eine Rolle - denn auch wenn es in Zeiten des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes politisch nicht korrekt ist, so ist doch wissenschaftlich erwiesen: Wer gut aussieht, macht eher Karriere.
Attraktivität und gepflegtes Aussehen sind nicht zu unterschätzende Erfolgsfaktoren - das belegen inzwischen viele Studien: Schöne Menschen gelten als erfolgreicher, zufriedener, sympathischer, intelligenter, geselliger, aufregender, kreativer und fleißiger. Das macht sich natürlich auch im Beruf bemerkbar - auch finanziell: Schöne Menschen verdienen mehr. Gutes Aussehen wirkt auf das Gehalt etwa so stark wie eineinhalb Jahre Berufserfahrung mehr, hat der amerikanische Ökonom Daniel Hamermesh herausgefunden. Sieht jemand nach landläufigen Einschätzungen gut aus, hat er etwa ein symmetrisches Gesicht, wie Verhaltensbiologen erklären, dann bewirkt er eine positive Voreinstellung bei seinem Gegenüber und löst die Assoziation aus: Der sieht gesund und nett aus, der muss was können. "Der Punkt ist: Attraktive sind nicht schlauer, werden aber für schlauer gehalten und kriegen bessere Chancen im Leben. Das führt dann letztlich dazu, dass sie etwas mehr verdienen und etwas leichter Karriere machen", sagt die Münchener Wirtschaftspsychologin Mahena Stief. Auch bei der Bundesagentur für Arbeit weiß man von der Bedeutung des äußeren Erscheinungsbildes in Hinblick auf die Berufschancen. "Sympathien und Antipathien hängen wie überall im Leben häufig vom Aussehen ab", sagt Pressesprecher John-Philip Hammersen. Doch auch für all jene, die nicht zu den Claudia Schiffers dieser Welt gehören, gibt es tröstliche Ausblicke: "Sicherlich ist gutes Aussehen nötig, um beruflich Erfolg zu haben. Dies verlangt aber nicht, dass jeder erfolgreiche Mensch ein jugendlicher Modeltyp sein muss", bestätigt Matthias Busold, Personalberater bei Kienbaum. "Er muss einfach nur einen positiven Phänotypen haben: passende Kleidung, elegantes Styling, sympathisches und gepflegtes Auftreten, Charisma." Ähnlich sieht das auch Doris Trappe, Karriere beraterin bei Rundstedt HR Partners: "Hauptsache, die Bewerber kommen gepflegt rüber." Für die Diplom-Psychologin zählt der Gesamteindruck: Klassische Schönheitsideale müssen es nicht sein - aber ein gepflegtes Äußeres: Ein guter Haarschnitt, saubere Fingernägel, gepflegte Kleidung und ein angenehmes Auftreten - das sind heute unverzichtbare Soft Skills.
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