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Neue Berufsfelder-Zukunftssparten
Was sind die bestimmenden Branchen der Zukunft? Welche Fähigkeiten werden gefragt sein? Was sich alles in der Arbeitswelt verändert und welche Auswirkungen das für Unternehmen und Arbeitgeber hat, lesen Sie hier.
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Erfolgreich zertifiziert!
Dass Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung gegenüber Mitbewerbern ohne ein entsprechendes Zertifikat Vorrang haben, ist in der Arbeitswelt üblich. Bei Unternehmen ist das inzwischen nicht anders: Wer sich in bestimmten Branchen, wie zum Beispiel der Automobilbranche, am Markt behaupten will, kommt um eine Zertifizierung nicht herum. Das gilt auch für Bildungsanbieter. Wer Qualität in der Weiterbildung sucht, sollte die Zertifizierung beachten.
Bis vor wenigen Jahren hatten Unternehmen und Bildungsinteressierte es bei der Suche nach dem richtigen Weiterbildungsanbieter auf dem deutschen Markt mit mehr als 25.000 Anbietern besonders schwer. Seit 2004 regelt nun die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) die Qualität der Weiterbildung. Danach sind nur zertifizierte Weiterbildungseinrichtungen beispielsweise zur Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit berechtigt, und Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit können nur bei anerkannten Weiterbildungseinrichtungen eingelöst werden. Damit ein Zertifikat auch wirklich Aussagen über die Qualität der Weiterbildung machen kann und nicht nur ein reines "Lippenbekenntnis" bleibt, achten Zertifizierer vor allem darauf, dass die Einrichtungen Audits dafür nutzen, um in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu treten. Angefangen bei der Leitung der Bildungseinrichtung (Qualität ist Chefsache) über die Befragung der Mitarbeiter und schließlich auch der Kunden. Ein Auditor erfüllt dabei zwei Aufgaben gleichzeitig: Zunächst betrachtet er die Weiterbildungseinrichtung und die Prozesse der Weiterbildung aus Sicht der Kunden beziehungsweise der Teilnehmer, denn deren Wahrnehmung ist häufig eine andere als die der Mitarbeiter. Auf der anderen Seite nimmt er jedoch auch die Position der Mitarbeiter ein. Das Zertifikat, von fachkundigen Stellen wie zum Beispiel Certqua oder TÜV ausgestellt, bringt eine Erleichterung für Unternehmen, die nach Weiterbildungsmöglichkeiten suchen und schafft die erforderliche Transparenz zur richtigen Wahl eines Anbieters. Zusätzlich zum Zertifikat sollte der Arbeitgeber immer auch nach den Erfahrungen und Referenzen der Weiterbildungsanbieter fragen, genauso wie nach den Kosten in Verbindung mit den Lernzielen und dem Nutzen der Weiterbildung. Dann kann er sich verbürgter Qualität sicher sein.
Was Zertifizierer bewerten:
- Gibt es bereits ein Leitbild, das nicht nur auf dem Papier besteht, sondern in die Unternehmensstrukturen eingefügt ist?
- Existiert ein Qualitätsmanagement- Handbuch, in dem die Grundsätze der Organisation und ihres Qualitätsmanagements beschrieben sind?
- Welche Prozesse sind für die Organisation beschrieben und verbindlich eingeführt: Kursentwicklung, -planung und -durchführung, Teilnehmergewinnung, -beratung und Unterstützung zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, Aus- und Fortbildungsstand der eigenen Mitarbeiter, Wirtschaftlichkeit und Dauer der Maßnahmen?
- Finden Beobachtung und Auswertung der Entwicklung am Arbeitsmarkt statt?
- Gibt es eine kontinuierliche Verbesserung und Selbstevaluation des Qualitätsmanagementsystems?
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