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Faktor Mensch
Das wichtigste Unternehmenskapital sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Gerade in Zeiten verschärften Konkurrenzdrucks ist eine Belegschaft mit geringer Fluktuation besonders wichtig. Warum Mitarbeiter das eigentliche Kapital eines Betriebes sind und welche Investitionen in diese sich lohnen, lesen Sie hier.
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Eine Bindung fürs Leben
Die Risiken lauern betriebsintern: Nur 12 % der Mitarbeiter sind motiviert, 68 % weisen nur eine geringe Motivation auf und 20 % haben innerlich bereits gekündigt - so die erschreckenden Zahlen der jüngsten Gallup Studie. Dass diese motivierten und erfolgreichen Mitarbeiter als Leistungsträger im Unternehmen unverzichtbar sind, weiß jeder Arbeitgeber. Wie aber bindet man diese Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen - und wie gelingt es, die mäßig motivierten Mitarbeiter zu aktivieren? Angesichts des demographischen Wandels steht gerade der Mittelstand vor der Herausforderung, hier Antworten zu finden.
Die älter werdende Gesellschaft wirkt sich bereits auf Betriebe aus: In immer mehr Branchen fehlen Fachkräfte, qualifizierte Arbeitnehmer sind heute ein wertvolles und rares Gut. Und entsprechend begehrt. Für mittelständische Unternehmen kann es jedoch schwierig sein, gerade in guten Konjunkturzeiten Mitarbeiter an sich zu binden: Fachkräfte fackeln oft nicht lange, wenn Großunternehmen locken. Schließlich bieten Konzerne in der Regel ein höheres Gehalt, Sozialleistungen und Aufstiegschancen. Dazu kommt noch, dass sich im Lebenslauf der Name einer renommierten Firma immer gut macht. Doch auch ein mittelständisches Unternehmen kann sich im Kampf um qualifiziertes Fachpersonal behaupten: Studien zufolge halten Mitarbeiter einem Unternehmen die Treue, wenn es ihnen gegenüber Fairness und Wertschätzung zeigt.
Was zählt, ist die Identifikation
Um Mitarbeiter langfristig bei der Stange zu halten, setzen Unternehmen unterschiedliche Schwerpunkte. Neben einem guten, fairen Umgang mit den Angestellten, gilt es auch, Anreizsysteme zu schaffen. Das sind monetäre und nicht-monetäre Belohnungen wie Prämien bei Erreichung von bestimmten Zielen oder besondere Titel. Dazu kommen alle Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation: Ungewöhnliche Führungskonzepte, teamorientiertes Arbeiten, flexible Arbeitszeitmodelle oder Lösungen, die es Mitarbeitern erleichtern, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Geld allein als Motivationsfaktor reicht selten aus, wichtiger sind Personalentwicklungsprogramme für gute Mitarbeiter: Sie geben einen echten Grund, dem Unternehmen die Treue zu halten. Wer eine Perspektive hat, will selbst Leistung bringen. Genau das ist der kleine Unterschied, der echte Motivation ausmacht. Und - Mitarbeiter identifizieren sich wesentlich stärker mit ihrem Job, wenn sie interessante Aufgaben übertragen bekommen, ihren Talenten entsprechend Verantwortung übernehmen und eigene Entscheidungen treffen können. Kurz: Wer Mitarbeiter langfristig binden möchte, muss Begabungen erkennen, Interesse wecken, Talente fördern und richtig einsetzen, vor allem aber echte Chancen bieten. "Viele Führungskräfte vergessen, dass die meisten Mitarbeiter ihren Job nicht nur des Geldes wegen machen" weiß der Erfolgstrainer Dr. Marco von Münchhausen, "viel mehr bedeutet ihnen die Anerkennung ihrer Leistung."
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