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Wirtschaftsoptimismus
Starkem Euro und mehrwertasteuererhöhung zum Trotz: Der wirtschftliche Optimismus der deutschen Unternehmen ist kaum zu bremsen.
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Eine Stadt blickt nach vorn
Gemeinsam, Hand in Hand, zukunftsweisend und unbürokratisch - so lautet das Motto zur Konjunkturbelebung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald seit Anfang der 90er Jahre. Es hat sich gelohnt, positive Energien zu bündeln: Greifswald ist zu einem international wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort für Unternehmen verschiedenster Branchen geworden.
Viele ehrenvolle Titel wurden dem "kleinen Leuchtturm im Nordosten" im letzten Jahr verliehen: Im Ranking der Prognos-Studie "Zukunftsatlas 2007" belegt Greifswald Patz 101 und wurde mit einem Sprung von 224 Plätzen nach vorn zum "Aufsteiger Nr. 1" nominiert. Über 40 ortsansässige Unternehmen schlugen die Stadt für den Landespreis "Wirtschaftsfreundlichste Kommune des Landes Mecklenburg- Vorpommern" vor, aus dem sie siegreich hervorging und der Ostdeutsche Sparkassenverband wählte die 55.000 Einwohner zählende Stadt zur "Kommune des Jahres". "Nicht mit einem streng strukturierten Programm", so Rainer Mutke, Verleger und Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft, "sondern mit verschiedenen einzelnen Ansätzen zur Konjunkturbelebung hat Greifswald in den letzten Jahren Furore gemacht."
Den Motor des wirtschaftsfreundlichen Klimas bilden die Ernst-Moritz-Arndt- Universität und das angeschlossene Universitätsklinikum sowie die von Gemeinde und Land getragene Verzahnung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Diese Vernetzung fördert die Ansiedlung von Betrieben aus dem Gesundheitsbereich sowie den Bio- und Zukunftstechnologien, darunter namhafte Unternehmen wie die Riemser Arzneimittel AG, die BioCon Valley GmbH, die ZIROX Sensoren & Elektronik GmbH, die Siemens-Tochter ml&s, die neoplas-GmbH sowie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik.
Auch für andere Branchen ist "die Stadt der kurzen Wege" ein attraktiver Standort. So entwickelte sich die HanseYachts AG in den letzten 15 Jahren zu einem innovativen Wachstumsunternehmen. Die Zahl der Beschäftigten konnte 2007 mit über 450 Mitarbeitern im Vergleich zu 2004 nahezu verdoppelt werden. Neben hoch qualifizierten Fachkräften wie Biologen, Chemikern und Ingenieuren haben auch Bewerber anderer Branchen gute Einstellungschancen. Der wirtschaftliche Erfolgskurs liegt auch in der flexiblen städtischen Verwaltungsstruktur begründet: Das Amt für Wirtschaft und Finanzen gibt jedem Investor einen "Lotsen" zur Hand, der individuelle und maßgeschneiderte Betreuung und eine schnelle Genehmigungspraxis garantiert. Mit Erfolg: Allein seit dem Jahr 2000 konnten 600 Gewerbeneuansiedlungen verbucht werden.
Und die vorpommersche Hansestadt hat noch einen weiteren Superlativ zu bieten: Sie ist die jüngste Stadt in Ostdeutschland. Jeder vierte Einwohner ist zwischen 18 und 30 Jahre alt. Ein Aspekt, der Zukunft und Optimismus verspricht.
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