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Wirtschaftsoptimismus
Starkem Euro und mehrwertasteuererhöhung zum Trotz: Der wirtschftliche Optimismus der deutschen Unternehmen ist kaum zu bremsen.
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Made in Germany: Berufliche Weiterbildung
„Im Ausland genießen deutsche Fachkräfte einen guten Ruf", weiß Jessica Voß von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung und bestätigt damit, was Arbeitsmarktexperten schon seit langem wissen. Doch nicht nur deutsche Fachkräfte haben Konjunktur, zunehmend entwickelt sich berufliche Aus- und Weiterbildung made in Germany zu einem Erfolgsfaktor. Gefragt sind hier auch die Deutschen Berufsförder ungswerke, deren Qualifizierungskompetenz weltweit Anerkennung findet.
Zum Beispiel Mosambik: Das afrikanische Land befindet sich derzeit in einem Reformprozess. Der Fortschritt ist überall sichtbar, aber es herrscht ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Um die wirtschaftliche Entwicklung der jungen Republik voran zu treiben, bedarf es qualifizierter Facharbeiter, die mit moderner Technik und westlichen Standards vertraut sind. Als eine den Reformprozess unterstützende Organisation führte InWent - die Internationale Weiterbildung und Entwicklung - ein Langzeittraining für zehn mosambikanische Lehrkräfte der Metalltechnik in Deutschland durch. Mit der fachlichen Qualifizierung der Multiplikatoren beauftragte InWent das Berufsförderungswerk Sachsen- Anhalt gGmbH. So qualifizierte der Arbeitsmarktdienstleister in nur sieben Monaten zehn mosambikanische Lehrkräfte der Metalltechnik. Heute planen und organisieren sie die praktische Erstausbildung in den Berufen Betriebsmechaniker und Metallbauer in ihrem Heimatland. Zum Trainingsprogramm gehörte die technische Ausbildung aber auch ein 6-wöchiges Praktikum in metallverarbeitenden Betrieben der Region. Know-how für die Schulung von Fachkräften sucht auch China bei den Berufsförderungswerken (BFW): Die "Shougang"-Gruppe - einer der größten Stahlproduzenten der Volksrepublik - setzt bei der Qualifikation von knapp 2.000 Mitarbeitern auf die Kompetenz des BFW Oberhausen. Insgesamt 45 Ingenieure ließen sich 2007 in die berufsbegleitenden und qualifizierenden Maßnahme des BFW einführen. Von der ausgeprägten Fachkompetenz und den guten infrastrukturellen Rahmenbedingungen mit modernen Internatszimmern und vielfältigen Freizeiteinrichtungen zeigte sich die chinesische Delegation mehr als beeindruckt - und plant bereits eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Nicht minder zufrieden waren die Mosambikaner in Sachsen-Anhalt: Allen voran der Botschafter des ostafrikanischen Landes. Bei seinem Besuch lobte er die gelungene Verbindung "von technischem Equipment und pädagogischem Ansatz im BFW."
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