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Wissensmanagement
Wissen ist der entscheidende Faktor für nachhaltigen Erfolg: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist lebenslanges lernen und der reibungslose Transfer von Wissen für Unternehmen und Mitarbeiter zur notwendigen Aufgabe geworden.
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Weiterbildung sichert Zukunft
Bildung schafft Zukunft - so sieht es zumindest die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Nicht ohne Grund: Die technologische Entwicklung, vor allem aber die demografische Entwicklung mit dem spürbaren Fachkräfteproblem machen Weiterbildung zu einem immer wichtigeren Thema in deutschen Unternehmen. Laut Institut der deutschen Wirtschaft geben Betriebe pro Mitarbeiter inzwischen durchschnittlich 1.072 Euro jährlich für Weiterbildung aus.
"Seit langem wissen wir, dass angesichts der schnellen und eben nur begrenzt vorhersehbaren Entwicklungen in der Arbeitswelt künftig sehr viel mehr im Laufe des Erwerbslebens gelernt werden muss - durch formelle Weiterbildung und durch informelles lebensbegleitendes Lernen", bestätigt Prof. Dr. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) diese Entwicklung. Und die Zahlen sprechen für sich: Trotz weiterhin hoher Arbeitslosigkeit können 16% der Firmen offene Stellen nicht besetzen, wie aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervorgeht, die auf 20.000 Unternehmensantworten basiert.
So hat sich die Zahl gemeldeter offener Stellen z. B. für Zimmerer, Dachdecker und Gerüstbauer seit 2003 mehr als verdoppelt. Ähnlich sieht es bei Mau rern, Elektrikern, Malern, Fräsern und Mechanikern aus. Angesichts dieser Situation setzen daher immer mehr Arbeitgeber auf Weiterbildung und Qualifizierung eigener Mitarbeiter und nutzen Angebote von Dienstleistern, die Engpässen in den Unternehmen mit maßgeschneiderten überbetrieblichen Weiterbildungsangeboten abhelfen.
Die Berufsförderungswerke, bundesweit vertretene soziale Arbeitsmarktdienstleister, die Menschen nach einem Unfall oder einer Erkrankung wieder ins Berufsleben integrieren, setzen an diesem Punkt ganz gezielt an. Im Vordergrund des Angebots stehen dabei qualifizierte bedarfsgerechte Umschulungen und Weiterbildungen, die in enger Kooperation mit den Betrieben konzipiert und durchgeführt werden. Erfolgreiche Beispiele sind etwa die Qualifizierungen zu Baumarktfachberatern für die OBI-Bauund Heimwerkermärkten oder zu Kücheneinrichtungsberatern für ASTROH Küchen. Der Vorteil für die Betriebe: Sie erhalten passgenau ausgebildete Mitarbeiter, ohne einen Cent für die Ausbildung zahlen zu müssen. Eine breite Palette an Weiterbildungskursen bieten auch die IHK oder die HWK ihren Mitgliedern an. Kurz: Betriebe können heute aus einem großen Angebot an Weiterbildern auswählen - doch grundsätzlich gilt: Ob eine berufliche Weiterbildung zum Erfolg für den Mitarbeiter und sein Unternehmen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob der richtige Bildungspartner gefunden wird.
Weitere Informationen:
Bildungsanbieter auf dem Prüfstand - Worauf Unternehmen achten sollten
- Der Bildungsanbieter sollte zertifiziert sein und sich regelmäßigen Qualitätsmanagement- Kontrollen unterziehen.
- Seriöse Weiterbilder evaluieren die Qualität ihrer Angebote durch Teilnehmerbefragungen, Abbrecher-/ Durchfallquoten und Vermittlungszahlen.
- Gute Weiterbildungsdienstleister ermitteln vor einer betrieblichen Qualifizierungsmaßnahme den tatsächlichen Bedarf des Unternehmens sowie das Potenzial des Mitarbeiters.
-Regelmäßige Erfolgskontrollen in Kooperation mit den Betrieben, flexible und innovative Weiterbildungskonzepte wie z. B. E-Learning-Konzepte sind für passgenaue Weiterbildungsmaßnahmen von Vorteil.
- Die Umschulungen müssen mit einem Kammerabschluss, Kurzzeitqualifizierungen mit einer gleichwertigen Prüfung enden und zertifiziert werden.
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