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Wissensmanagement
Wissen ist der entscheidende Faktor für nachhaltigen Erfolg: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist lebenslanges lernen und der reibungslose Transfer von Wissen für Unternehmen und Mitarbeiter zur notwendigen Aufgabe geworden.
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Von der Hilfs- zur Fachkraft
Fachkräftemangel - wer dabei ausschließlich an hochqualifizierte Akademiker denkt, der sei eines Besseren belehrt. Auch Schlosser, Schweißer oder Berufskraftfahrer sind längst Mangelware. In den Betrieben fehlt es an Mitarbeitern, doch der Markt gibt nicht genügend Spezialisten her, um diese Lücken zu schließen. Wer nicht auf qualifizierte Neuzuwanderer warten will, muss selbst aktiv werden und zum Beispiel seine ungelernten Mitarbeiter durch Qualifizierung zu Fachkräften ausbilden.
Viele Unternehmen scheuen vor allem das Risiko, das sie eingehen, wenn sie einen ungelernten Mitarbeiter auf eine teure Weiterbildung schicken. "Geringqualifizierte wollen nicht lernen und können nicht lernen", sind Bedenken, die viele davon abhalten, ihre un- oder angelernten Arbeitskräfte weiterzubilden. Fazit: In den meisten Betrieben kommen geringqualifizierte Mitarbeiter bei der Weiterbildung oft zu kurz. Dabei könnte das Wissen, das sie heute erwerben, schon in wenigen Jahren dringend benötigt werden.
Umdenken bei den Arbeitgebern
Die Qualifizierung von Geringqualifizierten erfordert zunächst andere Lernkonzepte, als bei Mitarbeitern, die es gewohnt sind, ihr Wissen permanent auf dem neuesten Stand zu halten. Vor allem aber erfordert sie ein Umdenken: Ein Spediteur, der mit ständigem Fahrermangel kämpft, muss erst einmal auf die Idee kommen, seinen interessierten Lagerhelfer zum Berufskraftfahrer ausbilden zu lassen. Und schließlich erfordert sie die ausreichenden finanziellen Mittel für eine solche Weiterbildung.
WeGebAU hilft weiter
Bei letzterem hilft zum Beispiel das Förderprogramm WeGebAU - Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen - einer Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit (Positionen & Profile berichtete bereits). Damit sollen Mitarbeiter in Unternehmen, die über keinen Berufsabschluss verfügen oder berufsentfremdet arbeiten, die Möglichkeit erhalten, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen, ohne dabei ihre Arbeit kündigen zu müssen. Die Bundesagentur für Arbeit finanziert deutschlandweit derartige Weiterbildungen, vom Schweißerlehrgang über den Kran- Führerschein, von der SAP-Schulung bis zur Ausbildung zur Lagerfachkraft. So profitieren letztendlich beide Seiten von der Weiterbildung: Die Mitarbeiter steigern nicht nur ihre Qualifikation, sondern ihren persönlichen Marktwert, sind motivierter und engagierter und die Betriebe erhalten Mitarbeiter, die genau das können, was im Unternehmen gebraucht wird.
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