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Erfolg und Strategien
 
Es gibt viele Strategien, die zum Erfolg führen können. Die Kunst ist es jedoch, die Richtige für das eigene Unternehmen zu finden.


Ins Netz gegangen  

Was früher abwertend als Seilschaft oder Klüngel bezeichnet wurde, gilt heute als Zauberwort für Erfolg: Networking. Wer einen aktiven Freundeskreis hat, ist mit dem Prinzip vertraut: Man tauscht sich aus, berät und hilft sich gegenseitig. Wie so viele Management-Begriffe ist auch „Networking" ein US-Import, dabei aber keine neue Erfindung, sondern die Wiederentdeckung tradierter Werte: Networking ist der Weg, unter Gleichgesinnten neue Partner kennen zu lernen und Geschäfte abzuschließen.


Menschen knüpfen Netzwerke, um ihre Erfahrungen und Informationen auszutauschen und gegenseitig von ihrer Bekanntschaft zu profitieren. Wenn das Vorgehen nicht ungesetzlich ist, beschreibt Networking lediglich einen Weg, um schneller und direkter das Ziel zu erreichen - denn Kontakte und die richtigen Informationen sind für den beruflichen Erfolg oft bedeutender als reines Wissen. Der Faktor "B" zahlt sich eben meist schneller aus.

Jedem sein Netzwerk
Business-Netzwerke gibt es in den unterschiedlichsten Variationen: regionale und überregionale, geschlossene und offene sowie formelle und informelle. Manche folgen dem Grundsatz "offen für jeden", andere suchen sich ihre Mitglieder sehr genau aus. Exklusiv sind Netzwerke wie der Lions oder Rotary Club: Nur wer das nötige Kleingeld und soziales Engagement nachweisen kann, kommt für eine Aufnahme in Frage. Ähnlich funktionieren auch der Übersee-Club in Hamburg oder der Berlin Capital Club - hier treffen sich branchenübergreifend die Top-Manager großer Unternehmen. Aber auch zahlreiche Berufsgruppen haben sich in schlagkräftigen Netzwerken organisiert. Der Verein Deutscher Ingenieure, der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte oder der Hartmannbund für Ärzte bieten meist einhergehend mit einer entsprechenden Lobbyarbeit vielfältige Kontaktmöglichkeiten unter Berufskollegen. Für Neuunternehmer bieten die Industrie- und Handelskammern Kontakte zu Gleichgesinnten in ihrer Region, für den überregionalen Austausch sorgen Netzwerke wie der Bundesverband Junger Unternehmer oder die Wirtschaftsjunioren Deutschland. Beim Networking gilt die Regel, dass man sich immer zweimal im Leben sieht. Ob in der Unternehmenskantine, beim abendlichen Bier in einer Bar oder auf der Fachmesse - Kontakte können überall geknüpft werden. Selbst zahlreiche Unternehmenslenker aus den großen Konzernen greifen bei ihrer täglichen Arbeit noch intensiv auf teilweise private Netzwerke zurück, die sie bei gesellschaftlichen Ereignissen, beim gemeinsamen Wandern oder Skifahren unter Top-Managern geknüpft haben. Egal, ob internationaler Konzernlenker oder Berufseinsteiger - wer als Basis ein Netzwerk hat, hat es auf jeden Fall leichter im Berufsleben.
Kurz: Kontakte knüpfen lohnt.


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