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Gesundheit
Mehr Leistungsfähigkeit und höhere Produktivität – gesunde Mitarbeiter sorgen für „gesunde“ Unternehmen. Was Arbeitgeber zur Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigung tun können, erfahren Sie hier.
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Wettbewerbsfaktor: Gesunde Mitarbeiter
Fitnessparcours mit Gewinnspiel oder Gutscheine für einen
medizinischen Belastungscheck - immer mehr Unternehmen haben die Gesundheit ihrer Mitarbeiter
zur Chefsache erklärt und
ersetzen ihre feucht-fröhlichen Betriebsfeste durch Wellness- und Fitnesstage.
Viele Firmen wissen heute, wie wichtig Gesundheit für den einwandfreien Betriebsablauf ist und welche Folgen ein hoher Krankenstand haben kann: Gesunde Mitarbeiter werden überbelastet, Personalkosten steigen, das Betriebsklima verschlechtert sich. Gerade in Kleinbetrieben haben krankheitsbedingte Fehlzeiten gefährliche Konsequenzen: Wo kein Personal, da auch keine Auftragserledigung. Unternehmen haben daraus ihre Konsequenzen gezogen und Gesundheitsförderung zur syste-matischen Managementaufgabe gemacht. Betriebliche Gesundheitsvorsorge wird immer effektiver und phantasiereicher, sie reicht von gesunder Kost in der Kantine, über betriebliche Sportangebote oder Gesundheitszirkel bis hin zu Fitnessseminaren für Führungskräfte. Solche Aktionen zeigen Erfolge, verringern den Krankenstand und haben direkten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter.
Fitte Mitarbeiter bei Maggi
Im Nestl Maggi-Werk im westfälischen Lüdinghausen hat man die Kosten senkende Wirkung von Sport und Gesundheit für die 430 Mitarbeiter schon vor Jahren erkannt. Mittlerweile investiert das Unternehmen jährlich cirka 30.000 Euro in die Gesundheit seiner Mitarbeiter. Die Ergebnisse lassen sich sehen - und messen: "In einigen Unternehmensbereichen konnten wir den Krankenstand um fast die Hälfte reduzieren", so Personalleiter Josef Knöchel. Seit 1996 gibt es bei Maggi in Lüdinghausen ein betriebliches Gesundheitsprogramm. "Wir fingen mit
einer Mitarbeiterbefragung an", erinnert sich der Personalchef. Das Ergebnis: Es gab einige verbesserungsbedürftige Arbeitsabläufe. Daraufhin bildete sich ein Arbeitskreis Gesundheit (AKG) aus Führungskräften, Vertretern des Betriebsrates und betroffener Abteilungen. Der Arbeitskreis trifft Entscheidungen über notwendige Gesundheitsmaßnahmen, definiert die Informationspolitik und legt die Zuständigkeiten für die Umsetzung fest.
Seitdem wurden bereits viele Arbeitsplätze verändert. "Oft bewirkten schon kleine Änderungen große Erleichterungen", so Knöchel. "Durch den Einsatz maschineller Hilfen konnten wir zum Beispiel das manuelle Heben schwerer Lasten vermeiden oder mit der Umrüstung einer Belüftungsanlage schädliche Zugluft unterbinden." Großen Anklang finden auch die Gesundheitswochen im Werk. Während dieser Zeit kann man seinen Blutdruck- und Cholesterinwert messen lassen, eine Ernährungsberatung oder eine 15-minütige Massage in Anspruch nehmen. Bei allen Maßnahmen steht für den Personalchef fest: "Gesundheitsförderung ist ein dauerhafter Prozess!"
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