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Gesundheit
Mehr Leistungsfähigkeit und höhere Produktivität – gesunde Mitarbeiter sorgen für „gesunde“ Unternehmen. Was Arbeitgeber zur Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigung tun können, erfahren Sie hier.
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Massage am Arbeitsplatz
Die Gesundheit der Arbeitnehmer ist für die Unternehmen weltweit von erheblichem Interesse. Ein Blick nach Japan und in die USA zeigt, wie viel dort bereits für die Fitness und Gesunderhaltung der Mitarbeiter getan wird.
In Japan kursiert seit einigen Jahren der Begriff "Karoshi". "Karoshi" ist der plötzliche Tod durch Überarbeitung aufgrund chronischer Übermüdung. Wenig Urlaub und lange Arbeitszeiten führen dazu, dass Japaner ihre Belastungsgrenzen nicht wahrnehmen. Um dem entgegenzusteuern, warten besonders japanische Unternehmen mit betriebseigenen Gesundheitsprogrammen auf. So trifft man sich in vielen Betrieben noch vor Beginn der Arbeit zu gemeinschaftlichen Tai-Chi-Übungen. Tai Chi ist die umfassende, hochentwickelte Bewegungskunst, die u.a. als Heilgymnastik, Meditation in der Bewegung und Kampfkunst praktiziert wird. In einigen Unternehmen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Arbeit zu unterbrechen, um durch ein angeleitetes Training Herz-Kreislauferkrankungen und Rückenbeschwerden vorzubeugen. Ein häufig in japanischen Firmen anzutreffendes Wellness-Angebot ist die Shiatsu-Massage: ein Angebot, bei dem die Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz durch gezielte Massagetechniken von schweren Verspannung ssymptomen befreit werden.
Fitness' - Firmeneigene Fitnessclubs
In den USA stehen den Mitarbeitern in jeder größeren Firma Fitness-Räume zur Verfügung. Die NASA fand heraus, dass Durchhaltevermögen, Arbeitsleistung, Konzentration und Entscheidungsfähigkeit bei Beschäftigten, die sich sportlich betätigen, in höherem Maße ausgeprägt sind. Während sich beim durchschnittlichen Büroangestellten die Arbeitseffizienz in den letzten zwei Arbeitsstunden um 50 Prozent verringert, arbeiten die Fitnessprogrammanhänger den ganzen Tag mit voller Effizienz.
In modernen Managementunternehmen, in denen der Einfallsreichtum der Mitarbeiter besonders gefragt ist, können die Beschäftigten in sogenannten Erlebnis- oder Rekreationszonen ihr Kreativpotenzial wieder aufladen. Diese Zonen dienen als attraktive Rückzugsgebiete und bewahren die Angestellten vor dem Fluch der ständigen Erreichbarkeit.
Um mit seelischen Notlagen, ob im privaten oder beruflichen Umfeld umzugehen, haben sich in den USA "Employee Assistance Programs", also Mitarbeiterberatungsprogramme, durchgesetzt. In einer psychologisch fundierten Beratung werden dabei Strategien entwickelt, wie mit Stress oder psychosozialen Problemen umgegangen werden kann, bevor die persönliche Krise zu betrieblichen Auseinandersetzungen führt. Studien haben ergeben, dass die Kosten-Nutzen-Relation beim Einsatz solcher Programme bei 1:3, später sog ar bei 1:4 liegt.
Bild: Bewegungskunst gegen Stress ist im Ausland beliebt.
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