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Klima zum Wohlfühlen
„Einen Garant für diese wirtschaftliche Expansion sehen wir in der erfolgreichen Personalentwicklung", betont Personalleiterin Rita Ruf. Bei der Rekrutierung von Fachkräften setzt das Elektronikunternehmen auch auf das Berufsförderungswerk München.
Das wirtschaftliche Wachstum beruht auf drei Säulen: Ein umfassendes Dienstleistungsangebot, die Professionalität und Kreativität des Personals sowie langfristige Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten. Im Fokus der Unternehmensphilosophie stehen dabei der kontinuierliche Dialog mit den Kunden und die hohe Motivation und Kompetenz der mittlerweile 500 Mitarbeiter.
Kompetenzen entwickeln Aber wie gelingt es, Leistungsbereitschaft und Kompetenz im Betrieb zu schaffen? Rita Ruf: "Ein wichtiges Unternehmensziel ist es, ein familiäres und vertrauensvolles Betriebsklima zu entwickeln. Das gelingt uns durch Schaffung von kleinen Einheiten in einer schlanken Organisation, die selbstständig handeln und autonom entscheiden." Zwei weitere Aspekte unterstützen das erfolgreiche unternehmerische Handeln der Mitarbeiter: Mit dem "kontinuierlichen Verbesserungsprozess" (KVP) wird ein betriebliches Vorschlagswesen praktiziert, bei dem jeder ungefiltert und unabhängig von seiner Stellung Verbesserungsvorschläge machen kann. Und: Berufliche Weiterbildungen werden überwiegend betriebsintern angeboten. Die Mitarbeiter unterstützen sich, indem sie Schulungen aus den eigenen Fachbereichen anbieten und für alle Kollegen zugänglich machen. Die betrieblichen Weiterbildungen finden selbstverständlich während der Arbeitszeit statt - die beruflichen Kompetenzen des Personals wachsen so im Einklang mit dem fortdauernden Wandel des Unternehmens.
Fachkräfte aus dem BFW Kein Wunder, dass sich die ehemaligen Rehabilitanden des BFW München in diesem Klima wohlfühlen: Andreas Zandtner ist seit 2006 als Elektroniker für Geräte und Systeme beschäftigt und kann auf eine erfolgreiche berufliche Entwicklung im Betrieb zurückblicken. Er begann mit der Reparatur von Baugruppen, war anschließend in der Testgeräteentwicklung tätig und arbeitet jetzt im Support der Abteilung. Sein Kollege Klaus Barna verdankt seine Anstellung in der BMK Group der Verpflichtung, während der Ausbildung im BFW ein betriebliches Praktikum zu absolvieren. Für ihn das Sprungbrett in den Beruf: "Wir hatten leider erst ein halbes Jahr nach seinem Ausbildungsende eine neue Stelle zu besetzen", erzählt Rita Ruf. "Doch aufgrund der guten Erfahrungen während des Praktikums haben wir den Kontakt zu Klaus Barna aufgenommen und ihm die Stelle angeboten." Eine klassische Win-win- Situation.
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