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Netzwerk für IT-System-Elektroniker
Teamarbeit wird gelebt in der Gruppe „Netz-Wartung" des Leibniz-Rechenzentrums, in der ein Datennetz mit rund 75.000 Anschlüssen gewartet wird - und mit Teamarbeit lässt sich auch die Kooperation zwischen dem Rechenzentrum und dem BFW München beschreiben: Das Rechenzentrum liefert Praktikums- und Arbeitsplätze - das BFW gesuchte Fachkräfte aus dem IT-Bereich.
Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gehört zu den drei größten nationalen Höchstleistungsrechenzentren. Hier lassen sich besonders rechen- und datenintensive Simulationen durchführen, die z. B. der Verbesserung von Werkstoffen, oder der Untersuchung des Blutflusses in Arterien dienen. Auch die Entwicklung des Universums oder von Erdbeben wird hier im Rechner nachvollzogen. "Im öffentlichen Dienst können wir nicht die großen finanziellen Anreize schaffen", so Gruppenleiter Heinrich Glose, "deshalb legen wir mehr Wert auf Arbeitszufriedenheit." Als Gruppenchef wünscht er sich zuverlässige und motivierte Mitarbeiter. In den BFW-Absolventen hat er diese gefunden: Mittlerweile haben acht Teilnehmer aus Kirchseeon mit der Ausbildung zum IT-System- Elektroniker hier nicht nur Praxiserfahrung sammeln können, sondern auch eine neue berufliche Perspek tive gefunden. Für BFW-Geschäftsführer Manfred Geier liegen die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Berufsförderungswerk klar auf der Hand: "Durch die enge Kooperation der Betriebe mit den Diensten unseres Hauses können wir leistungsfähige und gut ausgebildete Rehabilitanden vermitteln. Die Praktikantenbetreuer und Mitarbeiter des Integrationsdienstes im BFW unterstützen dabei die Auswahl des geeigneten Mitarbeiters für den angebotenen Arbeits- oder Praktikumsplatz." Die langjährigen Erfahrungen der BFW im Bereich der beruflichen Bildung erleichtern die passgenaue Qualifizierung und die gezielte Auswahl der geeigneten Rehabilitanden. Das umfassende betriebliche Praktikum während der beruflichen Ausbildung gewährt dem Arbeitgeber zusätzlich genügend Zeit zur Auswahl des neuen Mitarbeiters. "Der Erfolg dieser Kooperation bestätigt unser ganzheitliches Konzept, vielfältige Lösungsmöglichkeiten bis zur konkreten Hilfe der beruflichen Integration anzubieten", so Manfred Geier zufrieden.
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