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Leben und lernen an einem Ort
Unter den besten Prüfungsteilnehmern im Verantwortungsbereich der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern waren im vergangenen Jahr auch drei Absolventen aus dem Berufsförderungswerk München. Im Rahmen einer Festveranstaltung auf der MS Starnberg, dem Flaggschiff der Bayerischen Seenschifffahrt, wurden die Teilnehmer durch die IHK besonders geehrt, die mit einem hervorragenden Notendurchschnitt abgeschlossen haben.
Einer der drei Absolventen des BFW München ist Markus Kober: Nach dem "sehr guten" Abschluss seiner Ausbildung zum Industriekaufmann arbeitet er heute im Klinikum Augs burg in seinem neuen Beruf. Sehr gute Abschlussnoten bekam er schon bei seiner Erstausbildung, musste sich aber dann aus gesundheitlichen Gründen beruflich neu orientieren und begann im Berufsförderungswerk, dem Zentrum der beruflichen Rehabilitation in der Nähe von München, mit der neuen Qualifizierung.
Konzentration aufs Wesentliche
"Durch das Lernen und Leben an einem Ort wurde mir einiges erleichtert", so Markus Kober, "ich konnte mich auf die neue Ausbildung konzentrieren und fand im BFW zusätzlich die notwendige medizinische Versorgung." Die Anregung, vermehrt auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen, ist die wichtigste Zielvorgabe für die Zukunft im Reha-Zentrum: Durch die Vielfalt der Arbeits- und Tätigkeitsbereiche wird die berufliche Integration am besten dadurch erreicht, wenn individuelle Kenntnisse und Fähigkeiten im Fokus der Ausbildung stehen.
Praktikum als Einstieg in den Beruf
Bereits während der Ausbildung absolvierte Markus Kober das erforderliche Praktikum im Klinikum Augsburg. Nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung setzte er dort seine praktische Tätigkeit fort, diesmal in der Finanzbuchhaltung, bis er fest im Bereich Verwaltung und Finanzen eingestellt wurde. Hier hat er vielfältige Aufgaben in der Finanzverwaltung übernommen. "Jetzt macht mir die Arbeit wieder Freude. Dafür sorgen trotz meiner gesundheitlichen Einschränkungen besonders auch die netten und hilfsbereiten Vorgesetzen und Kollegen."
Gutes Betriebsklima
Für Kobers Chef, Verwaltungsleiter Karl Binswanger, sind Kollegialität und eine menschliche Arbeitsatmosphäre wichtige Voraussetzungen effektiven Arbeitens. "Die wirtschaftlichen Bedingungen im Gesundheitswesen verlangen fachliche Kompetenz bei allen Mitarbeitern und festes Vertrauen in sie beim Umgang mit den ihnen anvertrauten Geldern", ist der Leiter des Bereichs Allgemeine Verwaltung und Finanzen überzeugt. Der ökonomische Erfolg ist dann am größten, wenn die Mitarbeiter die erforderlichen Qualifikationen aufweisen und das Arbeitsklima die Möglichkeit der freien Entfaltung zulässt.
 |  | Hilmar Leuverink
Tel.: 08091 51-3028
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