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Immer eine rasche Lösung parat
Lust am Auseinandernehmen und Zusammensetzen technischer Geräte hatte Thorsten Zimmermann eigentlich schon immer. Dass es einmal sein Beruf sein würde, daran hätte der gelernte Maler und Lackierer allerdings im Traum nicht gedacht. Im BFW München absolvierte der junge Mann eine Ausbildung zum Informationselektroniker und ist heute Herr der Computer-Peripherie beim Europäischen Patentamt in München.
Seit dem Sommer 2008 ist Thorsten Zimmermann verantwortlich für den technischen Support im Europäischen Patentamt - zusammen mit einem Kollegen betreut er mehr als 330 Peripheriegeräte in verschiedenen Gebäuden in München. Dabei bedurfte es schon einiger logistischer Überlegungen, wie die beiden Mitarbeiter der LPR Logistics & Service GmbH effektiv über die auftretenden Funktionsprobleme der Geräte informiert werden und für rasche Lösungen sorgen: Beide Kollegen werden zentral aus Den Haag auf die auszuführenden Arbeiten hingewiesen.
Ein "Nordlicht" in Bayern
Der gebürtige Hertener kann auf ein bewegtes Berufsleben zurückschauen: Zum Maler und Lackierer ausgebildet, machten ihm schon recht früh Gelenkschmerzen bei der Arbeit zu schaffen. Nachdem er einige Jahre in Norddeutschland in seinem erlernten Beruf gearbeitet hatte, verschlug es ihn 1998 zu einer Zeitarbeitsfirma nach Peißenberg in Oberbayern. Hier war er für die Qualitätssicherung von Laptopgehäusen zuständig. Doch der Gesundheitszustand des heute 37-Jährigen verschlechterte sich zusehends - 2002 stand nach genaueren medizinischen Untersuchungen fest, dass ein beruflicher Neuanfang unabwendbar war. Aus familiären Gründen konnte Thorsten Zimmermann jedoch erst vier Jahre später mit einem dreimonatigen Reha-Vorbereitungslehrgang - gefolgt von der Vollausbildung zum Informationselektroniker mit dem Schwerpunkt Bürosystemtechnik im BFW München - beginnen. Wie bei vielen anderen Männern führte ihn die Lust an der Beschäftigung mit dem Computer zu seinem neuen Beruf. Während der Ausbildung absolvierte er sein dreimonatiges Praktikum bei einem Computer-Center, das für den Kunden individuelle Lösungen rund um Hard- und Software sowie Telekommunikation anbot. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung verhalf ihm Martin Nettelnstroth, Integrationsberater im Berufsförderungswerk München, zu seiner derzeitigen Arbeitsstelle: "Ein Kollege aus dem Kölner Berufsförderungswerk informierte mich über die freie Stelle in München, die die LPR GmbH dort anbot", berichtet Nettelnstroth. "Hier ist die Vernetzung der 28 Berufsförderungswerke in ganz Deutschland für unsere Rehabilitanden, aber auch für die nach Mitarbeitern suchenden Unternehmen von großem Nutzen." Und dass man bei LPR mit Thorsten Zimmermann zufrieden ist, beweist die spontane Einstellung eines weiteren Rehabilitanden aus dem BFW München.
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